Traditionelle Diskussionsrunde anlässlich der Ausstellung SWTAL

Messetalk „Vom Wickel bis zur Klemme“

Anlässlich der SWTAL wird es auch wieder einen Messetalk geben.

Lüdenscheid - Wenn in Lüdenscheid die Südwestfälischen Technologie-Ausstellung ihre Pforten öffnet, ist auch wieder Zeit für den Messetalk. Diesmal allerdings nicht am Vorabend der SWTAL, sondern am ersten Messetag.

„Vom Wickel zur Klemme – Ein Teil Lüdenscheider Wirtschaftsgeschichte“ heißt das Thema, am Donnerstag, 22. September, in den Museen der Stadt.

Traditionell laden die Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid gemeinsam mit der SIHK, dem Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid und der Stadt Lüdenscheid zum Messetalk ein. Ale Referenten erwartet werden diesmal Dr. Heinz Wesch und Dr. Jens Heidenreich, Geschäftsführer von Phoenix Feinbau in Lüdenscheid.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Um 19 Uhr wird der Sprecher der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid, Ahmed Zarouali, die Gäste begrüßen und in das Thema einführen. Das Referat beginnt nach einem Grußwort von Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas.

Unter dem „Vom Wickel zur Klemme – Ein Teil Lüdenscheider Wirtschaftsgeschichte“ wollen Wesch und Heidenreich sowohl auf die Unternehmensgeschichte als auch die aktuellen Herausforderungen, nicht zuletzt auch mit Blick auf das Thema Industrie 4.0 und Digitalisierung, eingehen.

Angefangen haben Eugen Berg und Ernst Noelle 1939 mit der Produktion von Lockenwicklern, Wellenklammern und Kerzenhaltern. Berg war Werkzeugmacher, Noelle Kaufmann – in dieser Kombination setzten sie auf die Metallverarbeitung. Heute fertigen mehr als 700 Mitarbeiter metallische Stanz- und Stanzbiegeteile sowie Kunststoffteile zur Herstellung elektrotechnischer Komponenten und Produkte für die Phoenix Contact-Gruppe. Eingesetzt werden die Produkte in der Elektro-, Elektronik- und Automobilzulieferindustrie.

Phoenix Feinbau verfügt über eine hohe Fertigungstiefe mit einem eigenen Werkzeugbau und ist Mitglied der international agierenden Phoenix Contact-Gruppe. Diese ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Familienunternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 14 500 Mitarbeiter weltweit und hat im Jahr 2015 einen Umsatz von 1,91 Milliarden Euro getätigt. Der Stammsitz ist im westfälischen Blomberg.

Die Referenten wollen unter anderem erläutern, wie ein Unternehmen das Wachstum und den Eintritt in eine internationale Unternehmensgruppe meistert und Wie Industrie 4.0 die Arbeitswelt in einem metallverarbeitenden Unternehmen verändert. Aber auch die Frage, wie wird neues Know-how aufgebaut und an Mitarbeiter vermittelt wird, soll beantwortet werden.

Um Anmeldung zu Messetalk wird bis zum 14. September gebten an die Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid, Staberger Straße 5 in

Lüdenscheid, Tel. 0 23 51 /90 94 18, Fax 0 23 51 /90 94 21, E-Mail anmeldung@wjl.de.

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