Prominenter Besuch in der Galerie Kümmel

Manni Ludolf freut sich, wenn über seine Bilder geredet wird

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Manfred Ludolf (rechts) erwies sich als herzlicher und kommunikativer Mensch, der nicht müde wurde, über sich, seine künstlerischen Ambitionen und seine Fernsehauftritte zu reden.

Brügge - Beim großen Schätzwochenende in der Galerie Kümmel mit Händlern und Experten aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ hatte Galerist Detlev Kümmel einen weiteren prominenten Gast: Manfred „Manni“ Ludolf, einer der Protagonisten aus der populären Doku-Soap „Die Ludolfs – 4 Brüder auf’m Schrottplatz“, hat bereits vor neun Jahren das Malen mit Öl- und Acrylfarben für sich entdeckt.

Eine große Auswahl seiner Bilder präsentierte der TV-Star nun an beiden Tagen gemeinsam mit seiner Ehefrau Jana in der Galerie, wobei die Exponate auch noch in den nächsten drei Wochen in Brügge gezeigt werden. 

Den Kontakt zwischen Detlev Kümmel und Manni Ludolf hatte Antiquitätenhändler Walter Lehnertz aus „Bares für Rares“ angebahnt, nachdem er die Ludolfs auf ihrem neuen Firmengelände in Linden bei Hachenburg besucht hatte. Die neue Staffel der Serie entsteht dort und nicht mehr auf dem alten Firmengelände in Dernbach. 

„Ich nahm Manni und seine Bilder zur ’stuttgart art‘ mit“, erinnert sich Kümmel. „Ein Kunde war so begeistert, dass er an den Arbeiten von Günther Uecker und Marc Chagall vorbei direkt zu Manni Ludolf ging und auch einige Bilder von ihm erwarb.“

In der Schule die Lehrer gemalt

Ludolf präsentierte sich an den Schätztagen als herzlicher und kommunikativer Mensch, der nicht müde wurde, über sich und seine künstlerischen Ambitionen, die seit 16 Jahren erfolgreiche Sendereihe „Die Ludolfs“ sowie seine Teilnahme an der Reality-TV-Show „Die Alm“ zu reden, aus der er 2011 als Sieger hervorging. 

Einen Bezug zur Kunst habe er schon immer gehabt. „Mein Onkel Hannes war Kunstmaler, und als ich in der Schule war, habe ich mit Begeisterung die Lehrer gemalt“, erinnerte sich Manni Ludolf. Vor neun Jahren begann dann seine intensive Leidenschaft für die Malerei, zunächst mit Ölfarben. „Aber weil diese Farben so lange trocknen und ich ein ungeduldiger Mensch bin, schwenkte ich zum Acryl um.“

Manni freut sich, wenn die Menschen über seine Bilder reden und über das gezeigte nachdenken. Mit flinkem Strich bildet er das Leben auf dem Schrottplatz ab, porträtiert dabei immer wieder seine Brüder. 

Auch die charakteristische, meist grüne Pudelmütze, ohne die er selten anzutreffen ist, kommt oft in seinen Werken vor. Manche der meist kleinformatigen Bilder muten wie eine vereinfachte Version von Udo Lindenbergs Likörellen an, auf denen sich der Musiker immer wieder selbst wiedergibt und karikiert. Auch Ludolf kultiviert diese Angewohnheit und erwähnt Lindenberg oft, wenn er etwas zu seinen Bildern erzählt.

Die Tatsache, dass sein Gast am 29. Juli seinen 54. Geburtstag feierte, animierte Kümmel zu einer Überraschung: eine Torte in Bommelmützenform, natürlich in grün. „Die haben wir extra vom Kaffeehaus Weßling anfertigen lassen“, erklärte der Galerist. Manni und Jana Ludolf freuten sich riesig über das originelle Geschenk, von dem sie gerne allen anderen, die mitfeiern wollten, ein Stück spendierten.

Zurzeit entsteht ein Kinderbuch

Einige von Manfred Ludolfs Bildern fanden bei den Brüggern und Lüdenscheidern Zuspruch und gingen an den beiden Veranstaltungstagen über die Ladentheke – schon jetzt ein schöner Erfolg für den Künstler. „Die Menschen sollen immer friedlich miteinander sein“, meinte Ludolf, der derzeit an einem Kinderbuch schreibt. Jedem Gast, der den Kontakt zu ihm suchte, spendete er sein markantes Lächeln, das ihn bei vielen so beliebt macht, stand für Selfies und Fotos zur Verfügung, schrieb unentwegt Autogramme. Manni ist eben immer noch er selbst geblieben.

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