Gemeinde spendet für Zirkus – aber es reicht nicht

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LÜDENSCHEID - Eine Spende von 500 Euro, Kuchen und Süßigkeiten überreichte Pastorin Monika Deitenbeck-Goseberg mit einer Abordnung der Gemeinde Oberrahmede den „Russische-Circus“-Artisten, die nach ihren geplatzten Auftritten kein Geld für die Weiterreise nach Meinerzhagen haben.

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„Unabhängig davon, wie die Situation zustande gekommen ist – mit dem Geld soll die Not von Mensch und Tier abgewendet werden“, betonte die Pastorin. Also hatte sie eine Sonderkollekte gesammelt. „Wenn bei einem Zirkus einmal Stillstand ist, bedeutet das das Ende“, so Zirkusvertreter Gino Frank. Trotz der Spende können die Artisten nicht weiterreisen. Die Anfahrtskosten seien zwar gesichert, für Werbung, Platzmiete, Kaution, Strom, Wasser und Gas würden laut Tanja Frank weitere 2000 Euro benötigt. „Der Winter ist hart, wir leben von Woche zu Woche und haben keine Rücklagen. Lüdenscheid hat uns 5000 Euro gekostet. Derzeit haben wir nicht einmal ausreichend Brot im Schrank.“

Bis Montag war der Zirkus auf dem Lidl-Gelände geduldet. Am Wochenende will er in Meinerzhagen gastieren. Doch Geld für Kaution und Platzmiete hat der Zirkus nicht. - CG

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