Ungewohnte Einblicke bei Girls’- und Boys’ Days

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Linnea lässt die Metallspäne fliegen: Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren waren am Donnerstag bei Hasco zu Besuch.

Lüdenscheid - Besuche im Labor, im Forstamt, bei der Caritas und in der Hasco-Fertigung – ungewohnte Einblicke gab es am Donnerstag für die Teilnehmer des Girls’- und Boys’Days. Unternehmen und Institutionen hatten Mädchen und Jungen eingeladen, in typische Frauen- und Männerberufe zu schnuppern.

Dass der Beruf des Oberflächenbeschichters jedoch längst nicht mehr ausschließlich von Männern bekleidet wird, davon konnten sich zehn Schülerinnen bei der Firma Metoba überzeugen.

Tino Pulios gewährte den Mädchen Einblicke in die Galvano-Technik.

Bei ihrer Betriebsführung gab es für sie von Ausbildungsleiter Tino Pulios Wissenswertes rund um die Galvano-Technik. Dabei durften die Mädels auch selbst im Labor aktiv werden. Als Erinnerung gab es für alle einen Schlüsselanhänger, den sie selbst vergoldeten.

Sozialarbeit und Altenpflege sind längst nicht mehr nur Frauensache

Einige Jungen waren auf Initiative der „youngcaritas MK“ im Haus Elisabeth an der Graf-von-Galen-Straße zu Gast.

Sie lernten auf den Stationen sowie im ambulanten Angebot Café Lisbeth die Arbeitswelt von Sozialarbeitern und Altenpflegern kennen – und stellten fest, dass diese Berufe längst nicht mehr reine Frauensache sind.

Im Café Lisbeth stand eine Partie Bingo an.

Und abwechslungsreich war der Vormittag allemal: Die Jungen spielten mit den Senioren Bingo, gingen mit ihnen spazieren und kochten für sie.

Mädchen gravieren ihre Namen in Stiftehalter

Alle Hände voll zu tun hatte auch das Mädchenquartett, das in den Hasco-Ausbildungsalltag hinein schnupperte. Luisa, Aileen, Nora und Linnea sollten am Ende des halben Praxistages außer Infos auch etwas Handfestes mit nach Hause nehmen können.

Also frästen sie zunächst in einen kleinen Metallblock drei Vertiefungen und gravierten anschließend ihre Namen per Laser in die neuen Stiftehalter. Fachkundige Anleitungen gab’s vom firmeneigenen Nachwuchs, der gleich auch etwas Wichtiges lernte: das eigene Wissen weiterzugeben.

Ein Bild vom Wald und der Forstwirtschaft

Rahel Alte, Sophia Wunderlich, Lena Pantke, Nele Schmidt-Werthmann und Amy-Marié Slimok machten sich am Forstamt und im Wald ein Bild von der Forstwirtschaft.

Im Forstamt begrüßten der stellvertretende Amtsleiter Jörn Hevendehl, die drei Revierförster Klaus Kermes (Herscheid), Ulrich Ackfeld (Halver) und Marcus Teuber (Lüdenscheid) vier Mädchen, die sowohl vor Ort als auch im Wald vieles über die Forstwirtschaft erfuhren.

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