Teilnehmer von "Erkunden und Abrunden" wandern am Stilleking

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Emmanuel Chinowso, Suleman Muniru, Peter Arens, Arthur Tseme, Peter Opoku und Doreen Zborowski sind unterwegs.

Lüdenscheid - Die Teilnehmer des Projekts „Erkunden und Abrunden – meine Stadt, mein Quartier“ haben am Dienstag zusammen mit der Projektleiterin Doreen Zborowski und SGV-Wanderführer Peter Arens das Naturschutzgebiet Stilleking kennengelernt.

Seit April treffen sich die jungen Männer, die aus Ghana und Nigeria geflüchtet sind, dreimal pro Woche, um die Stadt und ihre Umgebung zu erforschen.

„Der Dienstag ist immer unser Aktivitäten-Tag“, erklärte die Projektleiterin. „Wir waren schon im Museum, auf der Burg Altena und haben eine Altstadtführung durch Lüdenscheid unternommen.“

Spielplatzpflege und Vokabel-Training

Am Dienstag stand unter Verständigung auf Deutsch und Englisch die Ochsentour um die Heckrinder-Wiese auf dem Programm.

Dazu gab’s geschichtliches Wissen zur ehemaligen Nutzung des Gebiets als Truppenübungsplatz.

Die Wanderung schafften die Teilnehmer noch trockenen Fußes, bevor über Lüdenscheid Gewitter und Regenschauer aufzogen.

Jeden Mittwoch pflegt die Gruppe den Spielplatz an der Kluse und donnerstags lernen alle gemeinsam Vokabeln.

Ein Baustein des Modellprogramms "Jugend Stärken"

Das Projekt ist einer von drei Bausteinen des Modellprogramms „Jugend Stärken“ – durchgeführt vom städtischen Fachdienst Kinder- und Jugendförderung und gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.

Das Angebot richtet sich an Menschen zwischen 12 und 26 Jahren, denen eine Zukunftsperspektive fehlt.

Flüchtlingen Zukunftsperspektive schaffen

Ziel ist es, sie zu integrieren und ihnen zu helfen, schulische und berufliche Ziele zu verwirklichen. „Aus gegebenem Anlass haben wir das Programm auch für Geflüchtete geöffnet“, sagte Zborowski.

Im Projekt gibt es noch einige freie Plätze. Infos dazu erteilt Fachdienstleiterin Barbara Kleine unter Tel. 0 23 51 / 17 12 37.

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