Teile für Phänomenta-Brücke per Schwertransport geliefert

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Das geschwungene Hauptteil der Phänomenta-Brücke liegt seit Mittwoch parat. Der Brückenschlag ist für eine Nacht in der ersten Mai-Woche geplant – wann genau, ist allerdings noch nicht klar.

Lüdenscheid - Die Phänomenta-Brücke ist da – zumindest ihre Einzelteile. Per Schwertransport sind diese in der Nacht zu Mittwoch auf den Parkplatz an der Bahnhofsallee geliefert worden. Der Brückenschlag zur Verbindung von Bahnhofsareal und Phänomenta ist für eine Nacht in der ersten Mai-Woche geplant.

Das teilte Denkfabrik-Beauftragter André Westermann auf LN-Anfrage mit. Wann genau, ist laut Westermann allerdings noch nicht klar: „Wir müssen abwarten, wie wir jetzt mit einigen Vorbereitungen voran kommen.“

Die Brücke kommt wie berichtet von der Stahlbaufirma Rohlfing aus Stemwede-Niedermehnen (Kreis Minden-Lübbecke) und traf am Mittwoch nach einem „planmäßigen“ Transport, so Westermann, gegen 1.30 Uhr in Lüdenscheid ein.

Abnahme muss erfolgen

Seitdem prüfen die verantwortlichen Stahlbauer sowie Ingenieur Sebastian Jülich vom Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb (STL) als Vertreter der Stadt Lüdenscheid, ob die Teile vollständig und in Ordnung sind.

 „Das ist eine Abnahme vor Ort – Vorarbeiten, die vor dem Aufbau erledigt werden müssen“, erklärte Westermann.

Brückenschlag erfolgt nachts

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erreichte der Schwertransport Lüdenscheid.

In einer Nacht in der ersten Mai-Woche, so der vorläufige Zeitplan, soll das Hauptteil der Brücke über das Gleis gehoben und auf die bereits vorhandenen Stützpfeiler gesetzt werden. „Das können wir nur nachts machen, wenn kein Bahnbetrieb herrscht. Aber das Zeitfenster ist groß genug“, sagte Westermann.

Der Bahnbetrieb wird nicht beeinträchtigt

Sollte der Brückenschlag aus unvorhersehbaren Gründen scheitern, müsse man abbrechen und in einer weiteren Nacht einen neuen Anlauf unternehmen, so Westermann.

Der Bahnbetrieb werde nicht beeinträchtigt – und ihm Idealfall rolle die Bahn schon nach einem erfolgreichen ersten Versuch am nächsten Tag unter der Brücke durch.

Fertigstellung und Inbetriebnahme noch nicht absehbar

Die Nacharbeiten, sprich der Anbau weiterer Teile wie Geländer und Treppe, erfolge nach dem Aufstellen des Hauptteils.

Wann alle Arbeiten abgeschlossen und die Brücke in Betrieb genommen werden kann, könne man noch nicht sagen, erklärte Westermann.

Der Parkplatz an der Bahnhofsallee bleibt für die Dauer des Vorhabens gesperrt.

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