Lüdenscheider Vorlesetage

Lesen im Warteraum der Reha-Klinik

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Petra Crone MdB liest auch diesmal wieder in der Bücherei vor.

Lüdenscheid - Die Lüdenscheider Vorlesetage stehen unter dem Motto „Stimmen der Welt“: Texte von Autoren aus allen möglichen Ländern sollen von Lüdenscheidern unterschiedlicher Nationalität vorgelesen werden. Wenngleich der eigentliche bundesweite Vorlesetag am 18. November stattfindet, so haben die Lüdenscheider rund um diesen Tag vier Wochen Zeit, anderen vorzulesen – möglichst viele und an möglichst vielen Ort.

Bei den verschiedenen Vorleseaktionen sollen Kinder, aber auch Erwachsene sowohl Vorleser wie Zuhörer sein. Viele hundert Menschen, so wünscht es sich der Förderverein „Freunde der Stadtbücherei“ sollen sich an der Aktion „Stimmen der Welt“ beteiligen, damit Lüdenscheid am Ende den Titel „Vorlesehauptstadt“ tragen darf. Bürgermeister Dieter Dzewas hat die Schirmherrschaft übernommen, organisiert wird die Aktion von den Freunden der Stadtbücherei in Kooperation mit der Bücherei.

In den letzten Tagen wurden hunderte Vereine, Institutionen, Firmen und Einzelpersonen angeschrieben mit der Bitte, sich zu beteiligen. Zehn bis 20 Minuten dauern die Vorleseaktionen, die auf der Homepage www.vorlesetag.de angemeldet werden müssen – denn nur dann werden sie beim Wettbewerb um die Lesehauptstadt gewertet.

Mehr als ein Dutzend Vorleser haben sich bereits angemeldet – auf der Homepage sind sie unter dem Link „Zuhören“ zu finden. Vorleseorte wurden gewählt wie beispielsweise der TÜV, Blumen Bräcker oder auch der Warteraum der Rehaklinik an der Paulmannshöher Straße. Allerdings gibt es auch Fragen: Wo kann man vorlesen, welche Texte sind geeignet, sind die Lesungen privat oder öffentlich, wie funktioniert das mit der Anmeldung? Deshalb hat der Förderverein der Bücherei eine Telefonberatung eingerichtet. Ab morgen kann man jeweils freitags und dienstags von 16 bis 18.30 Uhr unter Tel. 0 23 51/171 553 anrufen. Mitglieder der Freunde der Stadtbücherei stehen dann bereit, um alle Fragen zu beantworten und bei Schwierigkeiten bei der Anmeldung zu helfen. Wer keinen Internetanschluss hat, aber vorlesen möchte, kann bei der Telefonberatung auch Anmeldeformulare anfordern. Die Anmeldung übernimmt dann der Förderverein.

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