Stefan Weippert verlässt Lüdenscheid

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Stefan Weippert verlässt Lüdenscheid.

Lüdenscheid - " Kulturhausleiter Stefan Weippert verlässt Lüdenscheid. Sein neuer Arbeitsplatz wird das Kurhaus in Göggingen sein, einem Stadtteil im südlichen Augsburg. Nach Informationen der Augsburger Allgemeinen wird Weippert dort im November die Geschäfte von der kommissarischen Leiterin Claudia Mayer-Reuß übernehmen.

„Das ist ein sehr schönes Theater“, kommentierte Weippert gestern Abend seine Entscheidung, „man hat mich angesprochen. Das war schon letztes Jahr im Oktober und hat sich dann einfach hingezogen. Ich kenne das Haus schon lange, wir haben da schon mit dem Salonorchester gespielt.“ Der 51-Jährige übernahm Anfang August 2002 die Amtsgeschäfte von dem damaligen Kulturhausleiter Rudolf Sparing.

Wie es weiter heißt, war dem langjährigen Geschäftsführer des Kurhauses wegen finanzieller Ungereimtheiten vor einem Jahr fristlos gekündigt worden. Im Mai wurde die Stelle von der Stadt Augsburg ausgeschrieben. Am Dienstag prüfte der Aufsichtsrat die Kandidaten der letzten Runde. Die Entscheidung fiel auf Weippert.

Der Personalie wurde in der nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates am Donnerstag zugestimmt. „Wir haben uns bewusst für ihn entschieden, da er sowohl im künstlerischen als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich sehr gut aufgestellt ist. In der Position muss man auch eine Bilanz lesen können“, sagte Weitzel. Genauso wenig dürfe der neue Chef des Kurhauses Berührungsängste mit dem Unterhaltungsprogramm des Hauses haben.

Stefan Weippert wurde in Ochsenfurt geboren. Nach seinem Abitur in Würzburg studierte der Orchestermusiker (Kontrabass) an der Musikhochschule in Würzburg. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium arbeitete er als Dramaturg, Disponent, Produktionsleitung und Projektmanager bei der Konzertdirektion Landgraf. Anschließende übernahm der den Posten in Lüdenscheid.

Nur wenige Menschen, so Weippert auf LN-Anfrage, hätten von der bevorstehenden Kündigung gewusst. Nun müsse man halt auf die Suche nach einem Nachfolger gehen.

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