Auftakt mit „Toten Ärzten"

„Kult.Park"-Festival: „In Lüdenscheid geht was“

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Startschuss für den „Kult.Park“: Im Kulturhausgarten spielten die „Toten Ärzte“.

Lüdenscheid - Spannung lag lag am Donnerstagabend in der Luft. Beim Veranstaltungsteam, beim Publikum. Nehmen die Lüdenscheider das Angebot an? Trifft die Musikauswahl den Geschmack? Und vor allem: Hält das Wetter? Musik der Toten Hosen und der Ärzte, interpretiert von der Formation „Die Toten Ärzte“, hatte Veranstalter Oliver Straub an den Anfang des „Kult.Park“-Festivals gesetzt, das Strahlwirkung haben soll.

Schon lange vor dem ersten Ton hatten sich die Fans der Toten Hosen und Ärzte die besten Plätze im Kulturhausgarten gesichert. Die Bänke auf dem Grün rings um den Zeitungsleser war dicht besiedelt. Versorgt mit Kaltgetränken und Grillwurst warteten die Lüdenscheider ab.

„Das ist also Onkel Willi“, witzelten die Vorlauten, als Willi Denecke schließlich mit „Hallo Lüdenscheid“ das Festival eröffnete. Grüße der Stadtverwaltung überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Verena Szermerski-Kasperek, in einem kurzen Interview erzählte Oliver Straub von der Idee und der breiten Unterstützung, die man mit dem Projekt „Kult.Park“ in der Stadt gefunden habe: „Wir wollen zeigen: In Lüdenscheid geht was!“

Auftakt des Sommerfestivals"Kult.Park" mit der Band Die Toten Ärzte

Donnerstags sei „Coverbands“ das Konzept, freitags steht das Wort im Vordergrund und samstags Newcomerbands, „von denen aber auch die eine oder andere schon zwanzig Jahre auf der Bühne steht“. Man habe gezielt nicht in eine geschotterte Betonwüste, sondern ins Grüne gewollt. Und im Team sei einer, der am Abend vorher immer den Sonnentanz macht.

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Sein Dank galt den Sponsoren, den Helfern und namentlich auch Jürgen Wigginghaus für die Unterstützung, der selbst jahrelang den „Rock im Rosengarten“ und später „Rock am Rathaus“ donnerstags organisierte. Anschließend gaben Straub und Denecke die Bühne frei für die „Toten Ärzte“, die keine zwanzig Minuten brauchten, um das Publikum samt Bierbänke und Stehbiertische dicht vor die Bühne zu holen – gelungener hätte der Auftakt nicht sein können.

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