Konzert kurzfristig nach Drinnen verlegt

„Kult.Park“: Fake reißt AC/DC-Fans jeden Alters mit

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Mit bestem Hardrock wartete die Band Fake auf – wetterbedingt allerdings im Stock.

Lüdenscheid - Erstmals musste das Veranstalter-Team des „Kult.Park“-Festivals auf Plan B zurückgreifen: Die Tribute-Band Fake heizte den AC/DC-Fans am Donnerstagabend auf der Bühne der Alten Druckerei im Stock ein und nicht im Kulturhauspark.

Nachdem am Mittwoch noch die Hoffnung auf besseres Wetter die Planungen bestimmt hatte, fiel am Donnerstagmittag die Entscheidung, die Veranstaltung doch nach drinnen zu verlegen – angesichts des nasskalten Wetters am Abend erwies sich das als goldrichtig. 

Einige Hartgesottene, die die Verlegung nicht mitbekommen hatten, verirrten sich dennoch zum Festival-Gelände und wurden entsprechend umgeleitet.

So begrüßte Veranstalter Oliver Straub die Gäste auch mit Verspätung, was aber der Stimmung der eingefleischten Fans keinen Abbruch tat. Kaum betraten die Musiker von Fake die Bühne, sammelten sich die Hardrock-Jünger mehrerer Generationen und gingen vom ersten Song „Live wire“ an mit. 

Ganz im Stil ihrer Vorbilder legten die fünf Musiker los, wobei Sänger Martin „Bon“ Schaffrath besonders den Anfängen von AC/DC in den 1970er- und 1980er-Jahren huldigte: „Die alten Zeiten sind nicht tot zu kriegen“, rief er zwischen zwei Songs.

Und weiter ging die Show, bei der Frank „Frangus“ Kremer auf den Spuren seines Vorbilds Angus Young in Uniform auftrat und einen kleinen Striptease hinlegte. immer wieder verlies er mit seiner Gitarre die Bühne, um hautnah bei den Fans zu sein. Denen gefiel die Show sichtlich und sie gingen bei jedem Song headbangend und Luftgitarre spielend mit. Die Hommage an AC/DC kam an.

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