Voraussichtlich Ende November

Kletterwelt Sauerland: Eröffnung in Sicht

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René Brehm zeigt beim Rundgang die Halle an der Rosmarter Allee. Die Kletterwände sind 16 Meter hoch.

Lüdenscheid - „Ende November, Anfang Dezember“ – ganz genau festlegen will sich René Brehm, Gründer der Kletterwelt Sauerland, nicht. Doch alle beteiligten Firmen arbeiteten fleißig der Eröffnung entgegen, sagte der Betriebswirt und Kletter-Trainer bei einem Rundgang durch die Halle an der Rosmarter Allee.

2000 Quadratmeter Kletter- und Boulderfläche sollen es werden, mehr als die Hälfte der grün-weißen Wände ist bereits aufgebaut.

„Die Kletterfläche wird 1500 Quadratmeter groß sein“, erklärte Brehm. „Und die Wände sind jeweils 16 Meter hoch.“ Und egal, wie hoch der Einzelne tatsächlich hinaus will und kann, für alle Niveaustufen sei mit verschiedenen Kletterrouten gesorgt.

12000 Klettergriffe werden montiert

„Die Sicherheitsausstattung wird auf modernstem Stand sein“, betonte Brehm. Die Umlenkgeräte für die Sicherungsseile sind teilweise bereits oben an den Wänden installiert.

In den kommenden Tagen würden die Klettergriffe – insgesamt 12 000 Stück – montiert und der Fallschutzboden verlegt, sagte Brehm.

500 Quadratmeter Boulder-Fläche

Im Boulder-Bereich werden die Besucher knapp 4,50 Meter hoch klettern können. 

Im separaten Boulder-Bereich, in dem die Gäste ohne Seil auf Absprunghöhe klettern werden, wird die Matte mit 30 Zentimetern extra dick sein. Bis zu 4,50 Meter hoch sind die Wände dieser 500 Quadratmeter großen Fläche – und auch hier sind die Elemente unterschiedlich geneigt. „Für die, die es richtig gut können, gibt es auch waagerechte Flächen, an denen man hängend entlang klettern muss“, erklärte der Geschäftsführer.

Grip an der Wand

Die Wände in beiden Bereichen werden von der Firma Walltopia gebaut – aus stabilen Multiplexplatten (Furnier-Sperrholzplatten), die mit einer massiven Stahlkonstruktion verschraubt werden.

„Die Sandbeschichtung der Wände ist rau genug, um dem Schuh Halt zu bieten, wenn der Kletterer mal den Fuß an die Wand, anstatt auf einen der Griffe setzt“, erklärte Brehm, der eine Trainer-C-Lizenz im Sportklettern besitzt und seit mehr als acht Jahren in der Kletterszene aktiv ist.

Bistro, Loungebereich und Terrasse

René Brehm steht auf der künftigen Terrasse – mit Ausblick übers Tal.

Doch auch das Drumherum muss stimmen, findet er. Deshalb wird es in einer galerie-artigen oberen Etage ein Bistro inklusive Loungebereich geben. „Wir werden einen Mittagstisch anbieten, außerdem gibt’s Pizza, Baguette und Flammkuchen, Kaffee und Kuchen sowie verschiedene lokale Biere aus typischen Kletterregionen.“ Eine Außenterrasse bietet den Blick über die waldreiche Natur hinter dem Gewerbepark Rosmart. „Außerdem gibt’s einen Klettershop, Seminarräume und einen Raum für Physio- und Entspannungstherapie“, blickt der Geschäftsmann voraus.

Heimische Baufirmen im Einsatz

Abgesehen vom Einbau der Panoramafenster und dem Aufbau der Kletterwände wurde und wird die Halle von heimischen Unternehmen gebaut, betonte Brehm. Einzig was die siebenstellige Investitionssumme betrifft, geht er nicht weiter ins Detail.

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