Abriss der alten Kreuzkirche hat begonnen

Kirchturm verschwindet aus dem Stadtbild

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Das Bild des guten Hirten verschwand mit der Wand.

Lüdenscheid - Die alte Kreuzkirche an der Worthstraße ist nun endgültig Geschichte: Mehr als drei Jahre nach der Einweihung des neuen Gemeindehauses tat jetzt der Abrissbagger sein Werk – innerhalb weniger Stunden war ein großer Teil des Kirchenschiffes abgerissen und nur noch ein Berg mit Schutt übrig. In der nächsten Woche soll der Kirchturm folgen.

Bei Gemeindemitgliedern und -mitarbeitern mischt sich die Erleichterung, dass es nun weitergeht auf dem Grundstück – das Ende des maroden Kirchengebäudes war bekanntlich unvermeidbar – mit einem Gefühl des Bedauerns oder gar der Trauer. Insgesamt sind, wie berichtet, zwei Monate für den Abriss veranschlagt.

Anschließend soll auf dem Grundstück ein Neubau mit 16 barrierefreien, seniorengerechten Wohnungen und Gemeinschaftsräumen entstehen – Bauherr ist die VR Südwestment GmbH (Immobiliengesellschaft der Volksbank im Märkischen Kreis). Abbruch und Neubau, die Ausführungsplanung sowie die künftige Objektverwaltung und -Betreuung übernimmt die Firma Eco.Plan aus Neuenrade.

Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro und soll künftigen Bewohnern ab 2018 zur Verfügung stehen. Bei der Nutzung des Grundstücks für seniorengerechtes Wohnen handelt es sich um ein Wunschprojekt der Kreuzkirchengemeinde. Man möchte die künftigen Mieter gerne in das Gemeindeleben einbinden.

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