John Diva und die Rockets of Love rocken Kulturhausgarten

+
John Diva und die Rockets of Love läuteten lautstark die sechste Runde des Festivals ein.

Lüdenscheid - Mit einer ordentlichen Phonstärke ging das Kult-Park-Festival am Donnerstagabend in die sechste Runde. Zu Gast: John Diva, im Schlepptau seine Rockets of Love. Diva – der Name war Programm. Im knappen Tennishöschen, Hawaiihemd und Stiefeletten kam der Sänger, der nach eigenem Bekunden aus San Diego stammt, auf die Bühne. In Sachen Lockenpracht standen ihm seine Bandmitglieder in nichts nach. Immerhin hat sich die Band optisch dem schrillen Look und akustisch dem Rock der 80er-Jahre verschrieben.

Fulminant mit Gitarren- und Schlagzeugsoli brachten John Diva und seine Musiker das Publikum im Kulturhausgarten zunächst dazu, den üblichen Sicherheitsabstand zur Bühne zu verkleinern und näher heran zu rücken. Später wurde der eine oder andere langhaarige Headbanger gesichtet.

Kiss geht immer – „I was made for loving you“, ein bisschen Whitesnake mit „Here I go again“, Deep Purple, die Scorpions mit „Rock you like an Hurricane“ und Jon Bon Jovis „Always“ für die Damen auf dem Platz. Ein Grundvokabular an englischen Worten war notwendig, wollte man verstehen, dass sich John Diva über die Atmosphäre des „German Barbecues“ freute. Schnell sang das Publikum mit, erwies sich als textsicher, zumindest, so weit man die Lippenbewegungen sah. Den Nachbarn am Stehbiertisch singen zu hören, war definitiv nicht möglich.

Am Samstag stehen die Zeichen auf Hochsommer. Veranstalter Oliver Straub legt noch eins drauf: Der Kultpark öffnet schon um 17 Uhr. So können alle Bands ihr volles Programm spielen und das Publikum bei freiem Eintritt neue Liegestühle für sich entdecken. Auch die After-Show-Party findet im Kulturhausgarten statt. Als vierte Band wurde die Nine8One eingeladen. „Diese Band ist vielen Lüdenscheidern bestens bekannt und rockte vor einigen Monaten überzeugend den Stock“, so Oliver Straub. Nine8One gründeten sich im Jahr 2012 Die Band bietet druckvollen, progressiven Hardrock und Heavy Metal der 80er- und 90er-Jahre, aber auch orientalische und mittelalterliche Melodien.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare