Verbraucherzentrale: Beratungen werden zeitintensiver

Die Berater der Verbraucherzentrale stellten am Mittwoch Vertretern aus Politik und Verwaltung den Jahres- bericht 2015 vor, links die Leiterin Magdalena Ermert.

Lüdenscheid - Die Berater der Verbraucherzentrale konnten sich auch 2015 nicht über mangelnde Arbeit beklagen. 6452 Anfragen von Ratsuchenden und 2325 Veranstaltungskontakte zeugen von den Nöten der Verbraucher und ihrer Suche nach fachkundiger Unterstützung.

Die Leiterin Magdalena Ermert sowie die Energieberater Helge Pfingst und die Umweltberater Viola Link und Michael Lücker stellten am Mittwoch Vertretern aus Verwaltung und Politik Zahlen und Inhalte aus ihrem Beratungsalltag vor. Dazu gehörten auch Veranstaltungen außerhalb des Standorts, sei es bei Bildungsveranstaltungen, die über den Märkischen Kreis liefen, bei Teilnahmen an Messen wie der „Bauen und Wohnen“ oder beim „Autofreien Volmetal“, in Grundschulen, der Berufsschule oder der Stadtbücherei. „Es zeichnet uns aus, dass wir auch Umweltberatung draußen machen“, sagte Michael Lücker.

Magdalena Ermert hatte zuvor einen Überblick gegeben, und der bot einen Themen-Cocktail von Abzockemaschen, Fallstricken in der digitalen Welt, zum Beispiel beim Online-Shopping, Probleme mit knappen Haushaltsbudgets oder Fragestellungen rund um den Energiemarkt. „Freemail-Dienst mit Kostenfallen, das ewige Thema Telekommunikation und Inkassoforderungen, von denen jede zweite unberechtigt ist – von den Problemlagen setzen sich einige auch in diesem Jahr fort“, betonte sie. „Die Beratungen werden zudem zeitintensiver“, fügte sie hinzu, wenn zum Beispiel Dolmetscher gebraucht werden. Parallel seien auch aufwändigere Recherchen notwendig.

Die Bürgermeister Dieter Dzewas und Jörg Schönenberg (Schalksmühle) lobten die interkommunale Zusammenarbeit bei der Energieberatung, die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone die Kreativität und das Bildungsangebot der Verbraucherzentrale in den Schulen.

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