Werkzeugbau-Institut: „Ziel ist Fortführung“

Insolvenzverwalter vor Ort im Einsatz

Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres will die Fortführung der Gesellschaft erreichen.

Lüdenscheid - Nachdem die Geschäftsführung der Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH (wi-swf) den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, ist der vom Amtsgericht in Hagen benannte Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres jetzt vor Ort im Einsatz und verschafft sich einen Überblick über die wirtschaftliche Ausgangssituation.

„Unser Ziel ist die Fortführung der Gesellschaft“, teilte Andres am Dienstag mit. Entscheidend für die Zukunft des wi-swf sei allerdings ein tragfähiges Konzept, fügt er hinzu.

In den nächsten Tagen werde er daher Gespräche mit allen wesentlichen Beteiligten aufnehmen, um den laufenden Geschäftsbetrieb schnellstmöglich zu stabilisieren und darauf aufbauend Sanierungsoptionen für das Lüdenscheider Institut zu prüfen. Zudem werde er kurzfristig bei der Bundesagentur für Arbeit Insolvenzgeld beantragen. Auf diese Weise soll die Bezahlung der Beschäftigten bis zur Insolvenzeröffnung sichergestellt werden. Das Institut hat nach Angaben von Dr. Dirk Andres derzeit sieben Mitarbeiter.

Wie berichtet, ist das wi-swf ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen und dient im Kern der Forschung und Entwicklung für den Werkzeugbau. Es wurde im November 2011 durch den Zusammenschluss verschiedener Werkzeugmacher und der Industrie gegründet. In der Trägergesellschaft sind rund 50 Unternehmen vereint, die Mitgliedsbeiträge entrichten.

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