Info-Tag im Bürgerforum: Selbsthilfegruppen „unverzichtbar“

Auch die Diabetes-Gruppe aus Plettenberg nahm teil.

Lüdenscheid - „Gesund & bunter“ präsentierten sich am Samstag 20 Selbsthilfegruppen aus der Region beim Selbsthilfetag im Bürgerforum des Rathauses. Angefangen beim regionalen Arbeitskreis Sucht mit vier Organisationen über den Bundesverband Kehlkopfoperierte MK bis zur ADHS Erwachsenengruppe „Wellenreiter“ und dem Plettenberger Netzwerk bei Lymph- und Lipödemen waren engagierte Gruppen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen vor Ort. Hilfsangebote bei Diabetes, Rheuma, Parkinson, Schlaganfall, Polyneuropathie, Osteoporose, psychosomatischen/psychischen Erkrankungen und anderen Anliegen lernten Betroffene, Angehörige und Interessierte bei Begegnung und Austausch kennen.

Lüdenscheid - „Gesund & bunter“ präsentierten sich am Samstag 20 Selbsthilfegruppen aus der Region beim Selbsthilfetag im Bürgerforum des Rathauses. Angefangen beim regionalen Arbeitskreis Sucht mit vier Organisationen über den Bundesverband Kehlkopfoperierte MK bis zur ADHS Erwachsenengruppe „Wellenreiter“ und dem Plettenberger Netzwerk bei Lymph- und Lipödemen waren engagierte Gruppen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen vor Ort. Hilfsangebote bei Diabetes, Rheuma, Parkinson, Schlaganfall, Polyneuropathie, Osteoporose, psychosomatischen/psychischen Erkrankungen und anderen Anliegen lernten Betroffene, Angehörige und Interessierte bei Begegnung und Austausch kennen.

In Vertretung eines siebenköpfigen Vorbereitungsteams hießen Andreas Teschner und Brigitte Wiesner-Ganz von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Märkischer Kreis die verschiedenen Gruppen beim gut besuchten Aktionstag willkommen. „Letztlich geht es um uns alle, denn jeder von uns kann in Situationen gelangen, in denen er Hilfe braucht“, betonte Teschner. Namentlich hieß er Horst Löwenberg, Geschäftsführer des Wohlfahrtsverbands „Der Paritätische“ im Märkischen Kreis, in der großen Runde willkommen. Sein Dank ging an die Selbsthilfegruppen, die im Rahmen des Mottos „Gesund & bunter“ Farbe ins Leben bringen und Selbstverantwortung übernehmen würden. Jede Gruppe sei ein Beispiel dafür, „wie das Leben gelingen und man mit besonderen Herausforderungen umgehen kann.“

Selbsthilfetag im Bürgerforum Lüdenscheid

Im Rahmen des Gesundheitswesens seien Selbsthilfegruppen unverzichtbar, betonte auch Bürgermeister Dieter Dzewas. „Empathie können nur Sie als Betroffene entwickeln.“ Ohne Selbsthilfegruppen sei der Anspruch, die Gesellschaft inklusiv zu gestalten, undenkbar. Pantomime Manfred Pomorin aus Osnabrück, charmanter Begleiter durch den Tag, übersetzte seine Ausführungen derweil in eine humorige Gebärdensprache. Vom Angebot, sich an den Ständen über die Arbeit der Selbsthilfegruppen zu informieren, machten die Besucher regen Gebrauch. In gesundheitlichen, seelischen und sozialen Angelegen fanden Interessierte kompetente Ansprechpartner vor. Viele Gruppen sensibilisierten mit kleinen Aktionen für ihr Anliegen. Die Selbsthilfegruppe bei Borderline – um ein Beispiel zu nennen – machte mit einem Hör-Memory auf sich aufmerksam. Für Organspende machte die Selbsthilfe für Nierenkranke hellhörig.

Parallel zu Information und Gesprächen an den Ständen liefen im Ratssaal Vorträge zu unterschiedlichen Themen. So sprach Uwe Krohn von der Selbsthilfegruppe „Leben ohne dich“ (Kierspe) trauernde Eltern an.

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