IGM-Warnstreik: 250 Beschäftigte fordern fünf Prozent mehr Lohn

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Rund 250 Beschäftigte aus drei Betrieben streikten am Montagmittag für die Forderung ihrer IG Metall nach einer fünfprozentigen Lohnerhöhung.

Lüdenscheid - „Ihr habt mit Eurer Arbeit für die Wertschätzung der Betriebe gesorgt. Deshalb habt Ihr auch ein Recht darauf und es verdient, dafür entsprechend bezahlt zu werden“, ruft Gudrun Gerhardt rund 250 Beschäftigten aus drei Betrieben zu.

Die 1. Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis trifft damit den richtigen Ton: Ein Trillerpfeifen-Konzert und wehende IGM-Fahnen sind die Antwort.

Aus drei Betrieben hatten sich am Montagmittag IG Metaller auf dem Parkplatz von Busch Jaeger Elektro am Freisenberg versammelt: Beschäftigte des Gastgebers, von Hueck sowie Le Bronce. Einig waren sich alle darin, dass sie sich das „mickrige Angebot“ der Arbeitgeber nicht gefallen lassen wollen. 

„Das wären gerade mal 1,05 Prozent pro Jahr“, rechnete Gudrun Gerhardt vor. Auch dafür gibt’s ein Pfeifkonzert, das dem Arbeigeberverband signalisieren soll: Die Gewerkschaft ist kampfbereit. „Wir für mehr, die Fünf muss her“, skandieren die Gewerkschaftsmitglieder und wollen für ihre Forderung nach einer fünfprozentigen Lohnerhöhung weiter Druck machen – am Dienstag am Werk Grohe in Hemer und Mittwoch bei einer zentralen Kundgebung in Plettenberg.

„Wenn sich bis Pfingsten nichts tut, wird es keine Warnstreiks mehr geben, sondern in ausgewählten Betrieben Tagesstreiks. Wenn es danach immer noch hakt, wird es Ende Mai eine Urabstimmung geben und dann ab dem 2. Juni einen unbefristeten Streik“, gab Gerhardt die Richtung vor.

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