Bund der Steuerzahler NRW

Hundesteuer: Lüdenscheid liegt in NRW im oberen Drittel

Lüdenscheid - Hundeliebhaber in Lüdenscheid müssen im Vergleich zu anderen Städten in Nordrhein-Westfalen tief in die Tasche greifen. Wie der Bund der Steuerzahler NRW jetzt veröffentlicht hat, rangiert die Bergstadt im Hundesteuervergleich von 197 Städten in Nordrhein-Westfalen im oberen Drittel.

Das heißt im Klartext: Hundebesitzer zahlen für einen Hund 120 Euro Steuern im Jahr, mit dem zweiten Hund steigt sie auf 180 Euro pro Tier, mit dem dritten sogar auf 240 Euro.

Besonders günstig, so geht aus der Statistik hervor, kommt man dagegen in Verl davon: Dort müssen Hundeliebhaber für ihr Tier nur 24,60 Euro zahlen. Ebenfalls auf einem vorderen Platz landet die Nachbarstadt Plettenberg, in der für den ersten Hund 60 Euro pro Jahr an Steuern fällig werden. Es folgen Städte wie Meinerzhagen (72 Euro), Hemer (75 Euro) und Menden (84 Euro). Ungeschlagenes Schlusslicht ist die Nachbarstadt Hagen: Dort müssen Hundebesitzer 180 Euro an Steuern für den ersten Hund bezahlen.

Auch die Entscheidung für einen Kampfhund kann teuer werden. So wird in 136 der 197 untersuchten Kommunen eine erhöhte Hundesteuer für gefährliche Hunde erhoben. Allerdings reduzieren vielen Kommunen die Hundesteuer auf den ursprünglichen Steuersatz, wenn ein Verhaltensnachweis vorliegt. Laut Homepage der Stadt Lüdenscheid zahlen Besitzer von so genannten Kampfhunden 864 Euro pro Tier.

Den höchsten Steuersatz für Kampfhunde erhebt laut Statistik Bedburg mit 1500 Euro ab dem dritten gefährlichen Hund. In zwölf weiteren Orten, beispielsweise in Monheim und Wülfrath, beträgt der Steuersatz 1000 Euro und mehr.

Alle Zahlen rund um die Hundesteuer hat der BdSt im Internet unter www.steuerzahler-nrw.de zusammengestellt.

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