Hueck fördert Studenten: Stipendium für Glückspilze

+
Die glücklichen Stipendiaten Timon Dahlhaus (M.) und Noah Stremme (2.v.l.) mit ihren Förderern, Hueck-Geschäftsführer Thomas Utsch (l.), Bürgermeister Dieter Dzewas und die ehemalige Schulleiterin Antje Malycha.

Lüdenscheid - Timon Dahlhaus und Noah Stremme sind Glückspilze. Die beiden ehemaligen Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sind die ersten Stipendiaten der Firma Eduard Hueck – und freuen sich über eine langfristige finanzielle Unterstützung für ihr Studium. Damit zeichnet Hueck-Geschäftsführer Thomas Utsch die jungen Männer für deren vielfältiges, auch außerschulisches Engagement im Dienste der Allgemeinheit aus.

Das Lüdenscheider Traditionsunternehmen vergibt das Stipendium gezielt an Abiturienten, die ein technisches Verbundstudium anstreben. Für Thomas Utsch steht fest: „Es wird keine Einmal-Geschichte. Die Stipendiaten erhalten von uns einen bestimmten Betrag pro Semester.“

Timon Dahlhaus will an der Technischen Universität (TU) Dortmund Maschinenbau studieren. Derzeit absolviert er dafür einen Vorkursus in Mathematik. Für Noah Stremme beginnt zum Wintersemester an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen ein Studium zum Wirtschaftsingenieur mit Fachrichtung Maschinenbau. Auch er bereitet sich gewissenhaft vor. Ein dreiwöchiges Praktikum bei der Luftfahrtgesellschaft Air Berlin liegt hinter ihm, ein vierwöchiges Praktikum bei Hueck läuft derzeit.

Bei den Feiern zum 200-jährigen Bestehen des Unternehmens mit 2000 Gästen und reichlich Lokalprominenz am Standort Elspe stieß unter anderem Bürgermeister Dieter Dzewas die Initiative an. Es folgte eine förmliche Ausschreibung und die verteilung von Flyern an den drei Gymnasien.

Rund 20 junge Leute haben sich um das Stipendium beworben. Bei der Auswahl für die Endrunde spielten schulische Leistungen laut Thomas Utsch „nur eine Nebenrolle“. Gefragt war nach den Worten Antje Malychas, die die Geldgeber berät, Tugenden wie „Strebsamkeit, Durchhaltevermögen, Bodenständigkeit oder soziales Engagement“.

Daran lassen die beiden Stipendiaten es offenbar an nichts fehlen. Ob als Betreuer in Jugendfreizeiten, als Trainer im Kletterwald, AG-Leiter in der Schule oder Lernberater für Kinder und Jugendliche – Timon Dahlhaus und Noah Stremme leisten laut Antje Malycha „Dinge, die unsere Gesellschaft zusammenhalten“.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare