Einfamilienhaus geplant

Höher Weg wird etwas länger

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Ein ruhiges Pflaster: der obere Höher Weg. Ein Lüdenscheider Privatmann will dort ein neues Einfamilienhaus errichten.

LÜDENSCHEID -  Es ist kein Geheimnis: Der obere Höher Weg gehört zu den noblen Wohnvierteln in der Stadt. Die Häuser hier sind groß, die Gärten auch. Vor allem wohlhabende Bürger haben sich an dieser ruhigen Ecke niedergelassen.

Zu dem dort vorherrschenden Bild passt wohl auch ein Bauprojekt, das ein Lüdenscheider Privatmann am Ende des Höher Weges realisieren will: Neben dem bisher letzten bebauten Grundstück an der Straße möchte er ein Einfamilienhaus errichten – auf einem Grundstück, das schon lange im Besitz seiner Familie ist.

Damit der Privatmann wunschgemäß bauen kann, müssen indes die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Vergrößerung der bisher überbaubaren Flächen geschaffen werden. So steht es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung, die bei einer Bürger-Anhörung jüngst über das Vorhaben informierte. Neben der bauwilligen Familie waren auch Nachbarn zu dem Treffen erschienen.

Einwände gegen den Bau gab es bei der Veranstaltung nicht. Einige Fragen stellten sich dennoch. So etwa nach der Zukunft eines Fußweges, der neben dem Baugrundstück Richtung Bierbaum führt. Antwort von Planern und Bauherr: Zwar verlängere sich der Höher Weg durch das Bauprojekt quasi um einige Meter, der Fußweg indes bleibe erhalten.

Von der früheren Mülldeponie auf der Höh, auf der womöglich auch chemische Substanzen entsorgt wurden, soll keine Gefahr ausgehen. Rolf Mielke von der Stadtverwaltung: „Eine Untersuchung zeigt, dass es nur minimale Belastungen im Boden gibt.“

Weil er auf dem Baugrundstück Bäume fällen wird, muss der Bauherr übrigens für Ausgleichspflanzungen sorgen. Allerdings nicht am Höher Weg, sondern in Brüninghausen.

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