Galerie bereitet Ausstellung mit Werken der Sammlung Crummenerl vor

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Dr. Susanne Conzen bereitet den ersten Teil einer Ausstellungsserie „kunst konkret 1.0“ vor – unter anderem werden die Arbeiten einer Mappe mit 4 Serigraphien auf Kupferdruckbütten von Rupprecht Geiger gezeigt, auch diese Reihe stammt aus der Sammlung Crummenerl.

Lüdenscheid - Hinter den Kulissen der Museen der Stadt laufen Vorbereitungen für gleich drei Ausstellungsprojekte, die in den nächsten Wochen eröffnet werden. Eines davon betrifft die Städtische Galerie und steht unter dem Arbeitstitel „kunst konkret 1.0“. Gezeigt werden Arbeiten aus der Privatsammlung von Doris und Klaus Crummenerl in Verbindung mit Werken aus dem Bestand der Galerie.

Dies soll der erste Teil einer Ausstellungsserie werden, in der Werke der Kunststiftung Lüdenscheid gezeigt werden – das ist eben bislang die Sammlung von Doris und Klaus Crummenerl. Dabei soll auch demonstriert werden, wie passend diese Dauerleihgaben den Bestand der Galerie ergänzen. Daher werden Arbeiten aus beiden Bereichen gemeinsam gezeigt. Das soll sich später in weiteren Ausstellungen fortsetzen, kündigt Galerieleiterin Dr. Susanne Conzen an.

In der ersten Präsentation legt sie den Schwerpunkt auf farbintensive Arbeiten verschiedener Künstler. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle „mit dem Sehen arbeiten“, erklärt Susanne Conzen. Dabei spielten sowohl die Farbwirkung, Kontraste und Formen eine große Rolle. Die Bildfelder wurden mit grafischen Elementen in kräftigen, zum Teil stark kontrastierenden Farben gestaltet. Oft entfalte sich die Wirkung der Bilder erst in der Korrespondenz mit dem Betrachter. Bei einigen der Arbeiten entstehen durch Nuancierungen der Farben regelrechte Vibrationen.

„Abstrakt, konkret, nahe an Op-Art“, macht die Galerieleiterin neugierig auf die Auswahl der Arbeiten. Alle Künstler, von denen sie Werke ausgesucht hat, waren Documenta-Teilnehmer. Es handelt sich um Künstler, die „sich von jeglichem beherrschenden Inhalt befreit haben und nur mit den Mitteln von Farbe und Form arbeiten“, sagt Susanne Conzen.

Noch befindet sich die Ausstellung in der Vorbereitung, aber ausgewählt hat die Galerieleiterin unter anderem Arbeiten von Rupprecht Geiger, Günter Fruhtrunk, Werner Glörfeld, Thomas Lenk, Wolfgang Ludwig, Ludwig Wilding, Lothar Quinte und Kuno Gonschior. Zum Teil handelt es sich um Reihen mehrerer Bilder, die erst im Zusammenspiel ihre volle Wirkung entfalten.

Eröffnet werden soll die Ausstellung im Forum der Städtischen Galerie am 17. Juni. Zu sehen sein werden die Bilder wahrscheinlich bis Anfang September.

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