Feuerwehr-Zufahrt: Wer im Weg steht, wird abgeschleppt

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Fahrzeuge, die Rettungswege am Rande der Kirmes zustellen, werden abgeschleppt.

Lüdenscheid - Rasante Fahrgeschäfte, Kinderkarussells und Zuckerwatte – seit Freitag geht es an der Hohen Steinert wieder rund. Doch den einen oder anderen wird das bunte Kirmestreiben teuer zu stehen kommen, dann nämlich, wenn er sein Auto ordnungswidrig abgestellt hatte. Und das waren in den vergangenen Tagen einige, wissen die Verantwortlichen aus dem Lüdenscheider Ordnungsamt, die während des Kirmesbetriebes fast durchgängig vor Ort sind.

Allein am Sonntag, an dem unter anderem auch der Hellweg-Baumarkt geöffnet war, seien 20 Strafzettel wegen Parkens in einer Feuerwehr-Zufahrt ausgestellt worden, drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt, fünf weitere Falsch-Parker kamen noch rechtzeitig dazu, erklärt Frank Ruffer, Mitarbeiter im Fachdienst Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung, auf LN-Anfrage. „Da hatten wir alle Hände voll zu tun.“

Ruffer weist jedoch darauf hin, dass es den Mitarbeitern in erster Linie um die „Gefahren-Abwehr“ gehe, das heißt, sie seien dort präsent, wo Rettungswege für Feuerwehr und Krankenwagen freigehalten werden müssen. „Denn zugestellte Wege können im schlimmsten Fall Menschenleben kosten, wenn wertvolle Zeit verloren geht“, betont auch Beigeordneter Thomas Ruschin. Daher appellieren die Verantwortlichen an die Kirmes-Besucher, diese Wege und Flächen unbedingt freizuhalten. - kes

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