Feier der Adolf-Reichwein-Abiturienten

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Eine Tanzeinlage war nur ein Bestandteil des bunten Programms, das das fünfköpfige Organisationsteam für den Abiball und die Zeugnisvergabe im Kulturhaus vorbereitet hatte. - Fotos: Förster

Lüdenscheid - Schulleiter Frank Bisterfeld und seine Kollegen waren sich einig: Die 64 Abiturienten der Adolf-Reichwein-Gesamtschule hatten anlässlich des Endes ihrer Schulzeit ein stilvolles und hervorragend organisiertes Fest auf die Beine gestellt. Ein buntes Bühnenprogramm mit einer mitreißenden Tanzeinlage ging der feierlichen Zeugnisvergabe und dem anschließenden Abiball im Kulturhaus voraus.

Das fünfköpfige Organisationskomitee um Mariangela Toronidou und Shaumya S. Sarma hatte es geschafft, ein Programm zusammenzustellen, das kurzweilig und lustig war, aber auch genug Raum für besinnliche und leise Momente ließ.

Frank Bisterfeld war der erste Redner, den die Abiturienten auf die Bühne baten. Mit launigen und nachdenklichen Worten ließ Bisterfeld die gemeinsame Zeit Revue passieren, erinnerte an die Arbeit, die die Schüler für ihr Abitur geschultert hatten, und richtete den Blick dann nach vorn. „Das Tor zur Zukunft steht euch jetzt offen. Mit dem Abiturzeugnis erhaltet ihr den Schlüssel zu diesem Tor. Aber diese Fahrkarte ist kein Freifahrtschein. Ihr tragt auch Verantwortung“, mahnte Bisterfeld eindringlich, um dann seine Wünsche an die Schüler zu richten. „Bezieht Stellung und zeigt Haltung. Übt Respekt, und pflegt eure Freundschaften. Seid aufrichtig und bestimmt. Integriert euch in die Gesellschaft und sorgt mit eurer Stimme dafür, dass die Integration vorangetrieben wird. Seid tolerant und unbequem. Seid Sand und nicht Öl im Getriebe der Welt. Aber: Schafft euch auch einen Ruhepol und nehmt euch auch Zeit zum Chillen.“

Zeugnisvergabe und Abiball der ARGS

Frank Bisterfeld wandte sich aber auch an die Eltern seiner Schüler. „Ich möchte Ihnen für das Vertrauen danken, das Sie uns geschenkt haben. Sie haben uns Ihre Kinder anvertraut. Und Sie können wirklich mächtig stolz auf sie sein.“

Nach diesen Eröffnungsworten ging es dann munter im Programm weiter. Oberstufenleiterin Jutta Wiesner-Bette hatte ein kurzweiliges Zahlenbingo vorbereitet, an dem die Abiturienten mit viel Spaß teilnahmen.

Die Jahrgangsstufenleiter Ralph David und Astrid Ebnicher ließen ihre Schüler anschließend mit einem selbstgeschriebenen Rap hochleben – wofür sie vom Publikum stehende Ovationen ernteten.

Natürlich hatten die Abiturienten auch Geschenke für ihre Leistungskurslehrer im Gepäck. Josette Ommer, die Lehrerin des Deutschleistungskurses, durfte sich zum Beispiel über ein BVB-Trikot mit der Aufschrift „Chefin“ und ein Einhorn freuen – und über das Fazit: „Wir hatten die tollste Deutschlehrerin überhaupt.“

Dann stand die Zeugnisübergabe an, bei der die Abiturienten nicht nur Rosen erhielten, sondern auch schwarze Doktorhüte. Und die flogen durch die Luft, als die bunte Show auf der Kulturhausbühne ihr Ende fand.

Doch war der Abend damit für die Abiturienten, ihre Eltern, Freunde und Lehrer noch nicht vorbei. Nach dem Essen verwandelte sich das Kuturhaus in einen Ballsaal, in dem alle noch lange gemeinsam feierten.

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