Familienbad Nattenberg: 5000 Badegäste weniger

An heißen Sommertagen – hier am 20. Juli – sind auch die Außenflächen des Frei- und Hallenbads Nattenberg proppenvoll.

Lüdenscheid - Erika Götte trotzt dem verregneten Sommer mit gelassener Hartnäckigkeit – und steigt bei jedem Wetter jeden Morgen ins Sprungbecken des Familienbades am Nattenberg, um ihre Bahnen zu ziehen. Das ist in diesem Jahr eine recht einsame Beschäftigung. Bislang besuchten die Anlage noch 5000 Badegäste weniger als 2015.

Für den Bäder-Chef der Stadtwerke, Friedrich Schmidt-Werthmann, erscheint die Lage aber nicht dramatisch. Denn durch den Kombi-Betrieb des Hallenbades, das bei Bedarf in ein Freiluftbad verwandelt werden kann, kämen die Badegäste bei jedem Wetter, so Schmidt-Werthmann. „Da sind die richtigen Freibäder in der Umgebung schon eher gekniffen.“

Um den Betrieb am Nattenberg aufrechtzuerhalten, werden 20 Beschäftigte benötigt – egal, wie viele Badegäste bei welchem Wetter kommen. An den jährlich „15 bis 20 guten Tagen“, mit denen Schmidt-Werthmann erfahrungsgemäß für die Sommersaison rechnet, füllt sich das große Freigelände schnell mit sonnenhungrigen Besuchern. Den Spitzentag macht der Bäder-Chef für die laufende Saison am 20. Juli aus, als 4500 Gäste kamen. „Das war aber auch der einzige richtige Spitzentag.“

Wie lange die Stadtwerke die Außenanlage in diesem Jahr geöffnet halten, steht noch nicht fest. Schmidt-Werthmann will das – je nach Wetter – flexibel handhaben. „Aber bis in den September bleibt der Freibereich sicher geöffnet.“ Die Prognosen für dieses Wochenende sind weniger gut als noch vor ein paar Tagen. Aber für nächste Woche rechnen die Verantwortlichen mit zwei schönen Sonnentagen.

Erika Götte ist das egal. Sie meint: „Es ist doch wunderbar warm hier, solange man sich bewegt.“

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