Stadt Lüdenscheid informiert nichtöffentlich über Musikschul-Neubaupläne

„Ersatz für Parkplätze geplant“

Heike Müller, Gudrun Abendroth, Kerstin Kotziers und Matthias Reuver (von links) informierten am Dienstag in der Pausenhalle der Staberger Gymnasien zum geplanten Neubau der Musikschule.

Lüdenscheid - Welche möglichen Chancen ergeben sich durch den Neubau der Musikschule am Staberg? Wie sehen die einzelnen Schritte des Architekturwettbewerbs für das Gebäude aus? Wo werden Lehrer, Schüler und Besucher der Musikschule künftig parken? Die Lüdenscheider Stadtverwaltung versuchte am Dienstag, Antworten zu geben.

Die Stadt hatte die Schulkonferenzen der Staberger Gymnasien sowie deren Fördervereine, Vertreter des Arbeitgeberverbandes und der Beratungsstelle sowie das Kollegium und den Förderverein der Musikschule zu einer Infoveranstaltung in der Pausenhalle der Staberger Gymnasien eingeladen. Die Öffentlichkeit und damit auch die LN waren zu dieser Veranstaltung nicht zugelassen.

Gudrun Abendroth, Projektleiterin Hochbau für das integrierte Handlungskonzept Altstadt (IHK), informierte laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung zunächst allgemein über die Entwicklung des Altstadtprojektes und über die – wie die Verwaltung es nennt – „Chancen“, die dank der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen zum Beispiel im Zuges des Ausbaus eines Kulturquartiers entstünden.

Im Anschluss ging Heike Müller, Fachdienst Stadtplanung und Verkehr, auf das Verfahren des Architekturwettbewerbs für den Neubau der Musikschule ein. Auch über die Stellplatzsituation wurde informiert, sofern das zum aktuellen Zeitpunkt der Planungen schon möglich sei. „Die derzeitige Parksituation wurde untersucht und es hat sich gezeigt, dass es für die wegfallenden Stellplätze des künftigen Baugrundstückes in der näheren Umgebung Ausweichmöglichkeiten gibt“, sagte Heike Müller. Aufgabe der Architekten sei es „natürlich“ auch, bei ihrem Entwurf auf dem Grundstück Stellplätze mit einzuplanen. Darüber hinaus benötigte Stellplätze sollten teilweise durch eine Erweiterung der vorhandenen Parkflächen sowie durch die Nutzung neuer Parkmöglichkeiten auf einer Ausweichfläche geschaffen werden.

Auch wenn zum aktuellen Entwicklungsstand des Neubauprojektes noch viele Details unklar seien und dadurch die Erwartungen einiger Besucher an die Infoveranstaltung laut Pressemitteilung der Stadt nicht erfüllt werden konnten, so sollte diese ein Auftakt für den künftigen Austausch der Akteure am Staberg sein. Weitere Veranstaltungen, so heißt es, sollen folgen, bei denen Vorschläge und Ideen, zum Beispiel für die Ausgestaltung der Zusammenarbeit von Schulen und Musikschule, geäußert werden können. „Der Neubau der Musikschule ist für unsere gesamte Schullandschaft eine große Chance, uns in Lüdenscheid weiter als Bildungsstandort zu positionieren“, behauptete Matthias Reuver, Leiter des Fachbereichs Jugend, Bildung, Sport, zum Abschluss der Veranstaltung.

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