Sonne über den Ständen

Enormer Andrang beim Stadtfest-Flohmarkt

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Mächtig Andrang: Spätestens ab gestern Mittag ging es auf der Wilhelmstraße nur noch ganz langsam voran. An den Ständen bildeten sich dichte Menschentrauben.

Lüdenscheid - Keine Regenplanen, keine bangen Blicke gen Himmel – selten konnten Händler und Besucher des Stadtfest-Flohmarkts ihrer Leidenschaft so unbeschwert wie in diesem Jahr nachgehen. Und längst nicht immer in der Vergangenheit hatte Markt-Mitorganisator Günter Isemeyer mit seiner optimistischen Wetter-Prognose derart richtig gelegen.

Diesmal schien tatsächlich den ganzen Tag die Sonne. Sommerliche Wärme prägte die Szenerie bei der Großveranstaltung. Die logische Folge: In der City herrschte Massenandrang.

Unzählige Menschen zog es an diesem Tag in die Innenstadt. Die war bereits lange vor dem offiziellen Flohmarkt-Beginn um 11 Uhr gut belebt. Spätestens ab der Mittagszeit schließlich ging es über weite Strecken nur noch ganz langsam voran. Das Zentrum des Geschehens dabei: die Wilhelmstraße. Schwarz vor Menschen war sie die meiste Zeit über.

Erneut ein Vergnügen für Bürger aller Altersstufen: der Stadtfest-Flohmarkt. Auch diese Besucher hatten sichtlich Spaß bei der Großveranstaltung.

Betrieb herrschte aber auch anderswo. Natürlich beim großen Kinderflohmarkt rund um dem Graf-Engelbert-Platz, in der Oberstadt und auch im Rosengarten. Insgesamt unterschied sich die Flohmarkt-Realität stark von der im vergangenen Jahr. Da hatte eine permanent hohe Regenwahrscheinlichkeit für ernste Gesichter bei den Trödlern gesorgt. Viele hatten gleich auf eine Teilnahme an der Veranstaltung verzichtet.

Das 40. Lüdenscheider Stadtfest: Flohmarkt

Ganz anders das Bild diesmal. Sonne und Wärme begünstigten den Massenansturm. Vor und hinter den Ständen dominierte gute Laune. Niemand musste an diesem Tag Angst vor Regen haben. An den Tischen klingelte die Kasse.

Gesichter des Flohmarkts: Diese Händlerin lockte mit einer illustren Stofftier-Auswahl.

Die Anbieter – die meisten von ihnen traditionell Hobby-Händler – offerierten dabei wieder Trödel in allen Variationen – vom Plüschtier bis zur Blumenvase, von der Gitarre bis zur Standuhr, vom Mantel bis zur Kaffeekanne, vom Plattenspieler bis zum Pizza-Teller. Kaum ein Gegenstand, der sich an diesem Tag hätte nicht finden lassen.

Der sonntägliche Mega-Markt gilt bekanntlich neben dem Bühnenprogramm und der Budenstadt der heimischen Vereine als dritter Eckpfeiler des Lüdenscheider Stadtfests. Er ist einer der größten in Südwestfalen, sein Ruf reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus. Kurz: Er ist eine Legende. Kein Wunder daher, dass am Ende des Sonntags die Vorfreude auf das nächste Jahr blieb.

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