Drei wesentliche Punkte

Einstimmiges Votum: Ralf Schwarzkopf ist CDU-Landtagskandidat

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Ralf Schwarzkopf (rechts) wurde am Donnerstagabend einstimmig zum CDU-Landtagskandidaten für die Landtagswahl 2017 gewählt. Erster Gratulant war Dr. Matthias Heider.

Lüdenscheid - Einstimmig ist am Donnerstagabend Ralf Schwarzkopf zum CDU-Landtagskandidaten für die Landtagswahl im Mai 2017 gewählt worden. 63 von 63 stimmberechtigten Mitgliedern aus den Städten Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Lüdenscheid sowie den Gemeinden Herscheid und Schalksmühle schenkten dem 47-Jährigen als Kandidaten für den Wahlkreis 123 ihr Vertrauen.

Vorausgegangen war der Wahl im Kulturhaus Lüdenscheid deutliche Kritik an der rot-grünen Landesregierung. „Spitze ist Nordrhein-Westfalen nur mit der höchsten Kriminalitätsstatistik bundesweit. Ansonsten ist das Land bei der Bildung, der Wirtschaft und dem Straßenbau in den Keller gerutscht. Diese Anti-Auto-Landesregierung behindert Wachstum und Entwicklung. Die Ideologie regiert“, zog Schwarzkopf unter dem Beifall der Mitglieder eine vernichtende Bilanz. 

Wirtschaftswachstum unter Kraft ein Fremdwort

Wirtschaftswachstum sei unter Regierungschefin Kraft zu einem Fremdwort geworden. Bürokratie und Bevormundung hemmten die Unternehmen. Dabei seien es gerade die mittelständischen und oft familiengeführten Betriebe wie im Märkischen Kreis, die Arbeitsplätze schafften. „Der ländliche Raum wird von dieser Regierung bewusst vernachlässigt. Das gilt auch für den Breitband-Ausbau.“ Zudem fehle in den Klassenzimmern Konstanz und Qualität. Aktuell werde der Regierung eine komplett verfehlte Inklusion vorgeworfen.

Wahlkampf werde kein Spaziergang

Der Wahlkampf werde aber kein Spaziergang, warnte Ralf Schwarzkopf angesichts sinkender Umfragewerte für die rot-grüne Landesregierung vor vorzeitigem Optimismus. „Aber ich will dafür kämpfen, das Land wieder nach vorne zu bringen. Ich will ein starker Interessenvertreter für die Menschen in unserer Region sein.“

Drei wesentliche Punkte

Die drei wesentlichen Punkte seien dabei die christliche Orientierung, eine starke Wirtschaft und die Wertschätzung der Familie als Keimzelle von allem. Eine Lanze bracht Schwarzkopf für die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. „Unsere Regierung hat richtig gehandelt. Wenn wir das C in unserem Parteinamen ernst nehmen, dann ist es unsere Pflicht und eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not zu helfen – immer und ausnahmslos.“

Die CDU müsse sich nicht verstecken. Es gehe am 14. Mai 2017 darum, das Land NRW wieder auf starke Füße zu stellen.

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