Sieben Slammer und die Feder

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Aus Wermelskirchen stammt Oscar Malinowski. Er bringt humorvolle Studententexte mit .

Lüdenscheid - Es geht wieder los – und zugleich heiß her am 17. September (Samstag) im Kulturhaus. Nicht nur, dass das Format „World of Wordcraft“ des ehemaligen Niedersachsen-Meisters Marian Heuser mittlerweile seinen sechsten Geburtstag feiert, auch das Line-up nach der Sommerpause kann sich sehen und hören lassen.

Wieder einmal winkt die Goldene Feder als Trophäe, und wie immer gilt nur das gesprochene Wort. Requisiten sind untersagt, das Publikum ist die Jury. Außerdem ist es der erste Poetry Slam nach der Sommerpause und der letzte Slam vor dem großen Jahresfinale am 26. November.

Unter den sieben Textjongleuren werden die letzten beiden Teilnehmer für das Finale im November bestimmt. Mit dabei sind Jay Nightwind, Sira Busch, Jean-Philippe Kindler, Thorben Schulte, Pauline Cebulla, Oscar Malinowski und Nicole Stysiak.

Mit Jay Nightwind aus Essen kommt der Begründer der überregional bekannten „West-Stadt-Story“ ins Kulturhaus. Wie kein anderer analysiert er die Welt und das politische Geschehen unserer Zeit punktgenau, heißt es in der Einladung. Die junge Poetin Sira Busch verpackt nüchterne Themen, gespickt mit einigen Zahlen, in Erzählungen zum Lachen und Nachdenken. Jean-Philippe Kindler war gerade noch Abiturient und ist jetzt schon auf fast jeder Poetry Slam-Bühne NRWs zu Gast. 

Thorben Schulte aus Dortmund ist ein Hüne auf der Bühne und erzählt aus seinem mal einfachen, mal schwierigen Nerd-Alltag. Pauline Cebulla kommt aus Berlin. Oft werden ihre Texte als „Mädchenlyrik“ deklariert. Oft wehrt sie sich genau dagegen und räumt mit gängigen Klischees auf. Aus Wermelskirchen stammt Oscar Malinowski. Mit Anfang 20 und seinen humorvollen Studententexten trifft er meistens den Lachnerv. Mit Nicole Stysiak nimmt seit Langem mal wieder einer Lüdenscheiderin teil. Die junge Poetin wird ihr Debüt auf einer der größten Bühnen im Slam-Bereich geben. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten kosten im Vorverkauf zehn Euro (ermäßigt acht Euro) zuzüglich Gebühren an der Theaterkasse des Kulturhauses.

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