Sprachkurs und Schulbesuch am Staberg

Drei junge Japaner leben für zwölf Monate in Lüdenscheid

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Das Abenteuer lockt: Ein Jahr lang werden Michitaka Hanaoka, Kaito Takase und Tomotaka Neha (von links) in Lüdenscheid leben. Mit auf dem Bild: Lisa Beermann und Sebastian Wagemeyer.

Lüdenscheid - Für sie ist es wohl eine Mischung aus interkulturellem Abenteuer und gezielter Horizonterweiterung: Ein Jahr lang werden Michitaka Hanaoka, Kaito Takase und Tomotaka Neha in Lüdenscheid leben, bei Gastfamilien wohnen und am Schulunterricht der Staberger Gymnasien teilnehmen.

Am Montag wurden die jungen Gäste bei einem gemeinsam Frühstück in der Schulmensa am Staberg von Bürgermeister Dieter Dzewas und Sebastian Wagemeyer, Leiter des Zeppelin-Gymnasiums, offiziell begrüßt.

Mit am Tisch saßen dabei noch acht weitere japanische Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Wie Hanaoka, Takase und Neha sind sie über die internationale Schüleraustausch-Organisation Youth For Understanding (YFU) nach Deutschland gekommen, werden ihren einjährigen Aufenthalt aber nicht in Lüdenscheid, sondern in anderen Städten im Bundesgebiet verbringen.

Dass Lüdenscheid Begrüßungsort für alle elf jungen Japaner ist, geht auf den Einsatz von Lisa Beermann zurück. Die 26-Jährige, die einst auch für die LN gearbeitet hat, ist in Lüdenscheid aufgewachsen und hat am Bergstadt-Gymnasium ihr Abitur gemacht. Sie hat zeitweise in Japan gelebt, studiert derzeit im Ruhrgebiet und engagiert sich für YFU. Außerdem leitet sie die Japanisch-AG am Zeppelin-Gymnasium.

Wie für alle elf japanischen Austausch-Schüler steht für Hanaoka, Takase und Neha nun zunächst ein dreiwöchiger Deutschkurs in Lüdenscheid an. Danach werden sie ganz normal am Unterricht des Zeppelin- und Scholl-Gymnasiums teilnehmen.

Die Organisation Youth For Understanding sucht übrigens ständig Gastfamilien für Austauschschüler. Nähere Informationen dazu finden sich hier.

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