Rat diskutiert Schallschutz für das Bürgeramt

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Das Bürgeramt soll unter anderem in Sachen Schallschutz überarbeitet werden.

Lüdenscheid - Der Rat bewilligte am Montagabend bei zwei Enthaltungen außerplanmäßige Mittel für die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen im Bürgeramt. Dennoch gab es vorher Diskussionsbedarf seitens Kirsten Petereit (Grüne), die sich später der Abstimmung enthielt.

Die Ratsfrau forderte konkrete Zahlen und Informationen aus der vorausgegangenen arbeitsmedizinischen Begehung – etwa Dezibelzahlen in puncto Lärm sowie Informationen darüber, dass der Krankenstand nicht etwa „durch rein zufällige Beinbrüche beim Sport“ zustande gekommen sei.

Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Dr. Karl Heinz Blasweiler brachte diese Details nicht bei, verwies aber nochmals auf die Dringlichkeit. „Die jetzige Situation hält wirklich keiner Überprüfung mehr stand. Der neue Schallschutz dient nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Datenschutz der Bürger.“

Schallschutzmaßnahme mit anderen Arbeiten in einem Rutsch

Petereit fragte, warum diese Maßnahme ausgerechnet mit außerplanmäßigen Mitteln umgesetzt werden müsse. Blasweiler räumte ein, dass es besser gewesen wäre, man hätte die Maßnahme früher berücksichtigt.

Darüber hinaus erklärte er, dass die Schallschutzmaßnahmen mit weiteren Renovierungen aus anderen Maßnahmen einhergehen sollen. Unter anderem müssten der Teppich ausgewechselt und Bodentanks (Steckdosen und andere Anschlüsse, Anm. der Redaktion) überarbeitet werden.

Zustimmung von SPD und AfL

Letztere stellten aktuell eine Sturzgefahr dar. „Wenn wir dieses Bürgeramt schon anpacken müssen, dann besser einmal richtig und alles in einem.“

Peter Oettinghaus (AfL) und Bernd Schildknecht (SPD) äußerten ihre Zustimmung zur Schallschutzmaßnahme. Rund 65 000 Euro bewilligte der Rat schließlich.

Die Deckung erfolgt durch Minderauszahlungen bei den Auftragssachkonten „Straßeninvestitionsprogramm“, „Nachfolgearbeiten Volme“, „Altlastensanierung Friedrichstraße“ und „Radweg Volme“.

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