Party in der Schützenhalle

"City of Lights": viel Lob, aber zu wenig Besucher

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DJ „Charming Horse“ gehörte zu den Teams an den Plattentellern, die inmitten einer spektakulären Lichtshow für Tanzmusik in der Schützenhalle sorgten.

Lüdenscheid - „Wir müssen nichts schön reden“, sagte ein enttäuschter Phillip Nieland am Sonntag: Die Veranstaltung „City of Lights“ am Samstagabend – oder besser in der Nacht von Samstag auf Sonntag – in der Schützenhalle hat nicht so viele Besucher angezogen wie erhofft.

Rund 800 feiernde Menschen seien für die Halle einfach zu wenig. Dabei ist Nieland, der gemeinsam mit Fabian Kärnbach (beide Johnny Mauser) und Felice Bucci zu dem Event eingeladen hatte, von dem Thema und dem Konzept nach wie vor überzeugt.

Denn auch von den Besuchern, die da waren, habe es viel positive Resonanz gegeben, sowohl was die Musik als auch was die spektakuläre Licht-Show angeht.

Licht-Show auf der LED-Leinwand des Stadtmarketings

Die Stimmung bei den, wenn auch zu wenigen, Besuchern war bestens. Auch diesem Pärchen gefiel die „City of Lights“.

Dabei kam unter anderem die LED-Leinwand der Lüdenscheider Stadtmarketing-Gesellschaft zum Einsatz. Gedacht war der Abend für alle, die Dance-Music mögen. „Da war vieles dabei, was man aktuell aus dem Radio kennt“, sagte Nieland. „Die DJs haben einen super-Job gemacht.“ Die aufwändige Technik habe ebenfalls keinerlei Anlass zu Kritik gegeben.

"Es ist schade, wenn so viel Aufwand so wenige Menschen anzieht"

Passend zu Lüdenscheid, der Stadt des Lichts, sei das Motto „City of Lights“ gewählt und umgesetzt worden. Das sollte – nach mehreren erfolgreichen Electronic Nation-Partys in der Vergangenheit – ein neuer Versuch sein, eine Tanz-Party-Veranstaltung zu etablieren.

Aber es werde grundsätzlich immer schwieriger, Menschen mit Events anzulocken, so Nieland. Nun wollen sich allen Beteiligten zusammensetzen und in Ruhe überlegen, ob und wie es noch mal eine „City of lights“ geben wird. „Es ist schade, wenn so viel Aufwand so wenige Menschen anzieht.“

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