Bühnenmäuse proben „Kein Auskommen mit dem Einkommen“

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Vor und hinter den Kulissen sind wie gewohnt viele Mitstreiter an Bord, um die Theatersaison der Bühnenmäuse zu stemmen. Unter der Regie von Petra Schaller (vordere Reihe, 3. von links) haben am Dienstag die Proben begonnen.

Lüdenscheid - In die Zeit des Wirtschaftswunders möchten die Bühnenmäuse des CVJM die Zuschauer mit ihrem nächsten Stück entführen. Am Dienstagabend fiel der Startschuss für die Proben zu der Komödie „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ aus der Feder von Fritz Wemper.

Regisseurin Petra Schaller und Bühnenmäuse-Sprecher Frank Gerhardt versprechen auch diesmal jede Menge Lüdenscheider Lokalkolorit in dem Stück, das unter anderem durch die Fernsehaufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater einem breitem Publikum bekannt wurde. Wie immer hat das Team ein Stück ausgesucht, „das zu uns passt“, sagt Petra Schaller. Das Motto des 1994 verstorbenen Autors habe geheißen „Menschen – ich will euch das Lachen schenken“, und nichts anderes möchten die Bühnenmäusen mit ihren Auftritten. „Es gibt genug ernste Nachrichten auf der Welt“, sagt Petra Schaller, da müsse man auch mal abschalten können.

Dazu muss auch die Besetzung gestemmt werden können. Denn nach wie vor sei es schwierig, ausreichend Männer als Schauspieler gewinnen zu können. Aber diesmal hat es gepasst, ein Stück mit zehn Rollen auszuwählen – jeweils fünf für Männer und Frauen.

Zwei Untermieter in einem Zimmer

In dem Stück geht es um das Rentnerehepaar Hermann und Klara Müller (Frank und Susanne Gerhardt), dass Anfang der 1950er-Jahre seine liebe Not mit dem Einkommen hat und deshalb einen Untermieter sucht. Während Klara das Zimmer an den nachts arbeitenden Klaus Jäger (Gerd Heuel) vermietet, wählt Hermann die tagsüber arbeitende Lisa Köhler (Simone Meykranz) aus. Anstatt einem von beiden abzusagen, beschließen die Vermieter, beide das Zimmer teilen zu lassen – ohne sie darüber zu informieren. Da bleiben die Verwicklungen nicht aus. Erschwert wird die Situation unter anderem durch das Nachbarehepaar (Guido Hesmer und Regina Duisenberg) und die Eltern der Untermieter (Bernd Grewe als Klaus‘ Vater und Jenny Morales als dessen Verlobte und Lisas Mutter). In weiteren Rollen zu sehen sind Stefanie Pantack und Andreas Schmale.

Schon zu Beginn der Sommerferien hat es ein erstes Treffen aller Beteiligten gegeben. Dabei ging es um erste Ideen beispielsweise für Bühnenbild und Kostüme. Die heiße Phase der Proben hat am Dienstagabend angefangen. Dabei wurden auch die ersten Ideen für Kostüme und Bühnenbild präsentiert. Jetzt geht es weiter mit Probenterminen zweimal die Woche. Kurz vor der Premiere erhöht sich die Frequenz auf unter Umständen bis zu fünf Termine pro Woche.

Verstärkung ist immer willkommen

Nach wie vor gilt: Jeder, der bei den Bühnenmäusen mitmachen möchte, ob vor oder hinter den Kulissen, ist willkommen, betonen Petra Schaller und Frank Gerhardt. Aktuell sind alle Rollen besetzt, aber wer sich vorstellen kann, künftig auf der Bühne an der Mathildenstraße zu agieren, könne in der nun beginnenden Saison erst einmal die Abläufe kennenlernen. Aber auch bei der Maske, bei Frisuren, bei Bühnenbild und Kostümen oder auch als Souffleur oder Souffleuse kann man sich zum Beispiel einbringen. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0 23 51/8 94 85 59.

Die Premiere feiern die Bühnenmäuse mit „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ im CVJM-Heim an der Mathildenstraße am Freitag, 11. November, – dem 106. Geburtstag des Autors Fritz Wempner.

Folgende Termine sind in der ersten Saisonhälfte neben der Premiere geplant: Samstag, 12. November; Sonntag, 13. November; Freitag, 25. November; Samstag, 26. November; Sonntag, 27. November; Freitag, 3. Dezember; Samstag, 4. Dezember; Freitag, 13. Januar; Samstag, 14. Januar; Sonntag, 15. Januar; Freitag, 27. Januar, Sonntag, 29. Januar. Die Aufführungen beginnen freitags und samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 18 Uhr. Karten kosten zwölf Euro. Der Vorverkauf im Reisebüro Wietis beginnt voraussichtlich Ende September. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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