Blick hinter die McDonald’s-Kulissen am Bräucken

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Das McDonald’s-Team stellte sich den Fragen der Besucher. 90 Prozent des verarbeiteten Rindfleisches stammten aus Deutschland, erfuhren die Besucher unter anderem.

Lüdenscheid - Vom Rohprodukt bis zur fertigen Mahlzeit auf dem Teller verfolgten interessierte Besucher am Samstag beim Backstage-Tag im McDonald’s-Restraurant an der Bräuckenstraße den Weg von Burgern, Pommes und Co.

Im Rahmen des bundesweiten „Open Day“ gewährte das Restaurant einen Blick hinter die Kulissen. Aus nächster Nähe konnten die Besucher miterleben, wie das schnelle Essen für den großen und kleinen Hunger zubereitet wird, und worauf es bei der Produktzubereitung ankommt. Bestens mit den Abläufen in der modernen Filiale vertraut, führte Schichtführer Patrick Hanser die Gäste in kleinen Gruppen durchs Haus.

Restaurantleiter Rui Miguel Da Costa Ferreira achtete indes sorgsam darauf, dass die Hygienevorschriften, die es beim Betreten einer Restaurantküche zu beachten gilt, genauestens eingehalten wurden. Schutzkleidung, geschlossener Kittel, Kopfbedeckung und Handschuhe waren Pflicht – auch wenn das wie im Fall des dreijährigen Finn schon mal Abschneiden des langen Kittels hieß. Passgenau machte der kleine Mann anschließend die Führung mit Bruder Lucas und Vater Andreas mit.

Fragen waren ausdrücklich erwünscht und erlaubt, wie Franchise-Nehmer Ulrich Wienkötter – mit Ehefrau Ute vor Ort – bestätigte. „Wir gehen den Weg, den auch die Lieferung geht“, betonte Patrick Hanser. Vor der Filiale, bei der Anlieferung startete die Küchentour. Fragen zu Besucherzahlen – vor Ort im Schnitt 700 pro Tag – Herkunft der Produkte und dergleichen mehr beantwortete der Schichtführer bereitwillig. Wie die Führungsteilnehmer erfuhren, stammen 90 Prozent des Rindfleisches, das McDonald’s für seine Burger verwendet, aus Deutschland. „Der Rest kommt aus EU-Staaten.“

Als eine der modernsten Filialen der Kette stellte Hanser das im Oktober 2014 eröffnete Restaurant vor. Auch auf das soziale Engagement des Unternehmens ging er ein. Einen Blick werfen konnten die Besucher in das Getränkelager und den Tiefkühlbereich. Wie an der Anzeige zu sehen war, wird das Fleisch dort bei -21 bis -23 Grad gelagert. Auch das Trockenlager und die Personalräume mit Internetzugang lagen auf dem Weg der Tour. Nachhaltigkeit sei im Unternehmen ein wichtiges Thema, betonte Hanser. Ebenso die Frische der Lebensmittel. „Wir erhalten dreimal pro Woche frische Lieferungen.“

Als PI (Plattform Integration) mit neuem Bestellsystem über „Kioske“ werde vor Ort jede Bestellung frisch zubereitet. Über Monitore nehme die Küche die Bestellung auf. „Die Monitore kommunizieren alle untereinander. Eigentlich ist alles ganz simpel.“ Auf kurze Wege in der Küche, um die Arbeitsabläufe zu beschleunigen, wies der Schichtführer hin. 80 bis 90 Kilo Pommes verarbeite das Restaurant am Tag. Cheeseburger, die mit Abstand die beliebtesten Burger seien, gingen 700 bis 1000 Mal am Tag über die Ladentheke. Das Frittenfett werde täglich gefiltert und zweimal pro Woche ausgetauscht. Ziel sei es, frische Produkte zu servieren.

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