Rundum Wohlfühl-Atmosphäre in Lüdenscheid

Zweite „End of the line“-Party: Beste Stimmung, keine Zwischenfälle

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Ausgelassen war die Stimmung auf dem Damrosch-Gelände.

Lüdenscheid - Gute-Laune-Musik zum Abtanzen, super Stimmung und ein Ambiente, das sich wie Urlaub, Sommer, Sonne und Strand anfühlte: Ausgelassen feierten mehr als 400 Partygänger am Samstag auf dem alten Damrosch-Gelände am Bahnhof die zweite „End of the line“-Party.

Schon am Mittag beim Soundcheck gab das Ordnungsamt Entwarnung in Sachen Lautstärke. Sogar bei voll aufgedrehter Anlage lag der Geräuschpegel noch deutlich unter den erlaubten 65 Dezibel. „Etwas über 60 Dezibel“, vermeldete Axel Schwabecher nach einer Messung aus der dem Partygelände nächstgelegenen Wohnung. Sein Kollege Hartmut Ricker war in entgegengesetzter Richtung zu Messungen unterwegs.

"End Of The Line - Pure Edition" Open Air & Clubbing

Voll aufdrehen mussten die DJs, die mit Black Music für eine fröhliche Stimmung auf dem Partygelände sorgten, die Anlage noch nicht einmal. „Wir haben alles dafür getan, das Ganze zu entschärfen“, bestätigten Gaetano Stillavato und Ioannis Tsilikas, die beiden Veranstalter. Wie berichtet, waren nach der Erstauflage der Party Beschwerden wegen Lärmbelästigung eingegangen. „Alle sollen sich wohl fühlen.“ Ein dickes Lob ging an das Ordnungsamt für ausgesprochen gute Zusammenarbeit. „Wir haben nicht einen Anruf (wegen Lärmbelästigung) erhalten“, vermeldete Tsilikas am Abend sichtlich erleichtert. „Die Leute sind glücklich – sogar ohne Sonne.“

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Positive Gefühle rüberzubringen, sei Hauptziel der Veranstaltung. In der Tat war die Party, für die die beiden jungen Investoren im Vorfeld den Boden befestigt und über 30 Tonnen Sand auf dem Gelände verteilt hatten, ein fröhliches Open-Air-Fest mit sommerlichem Karibikflair. Dass das Wetter nicht ganz mitspielte und sich statt Sonne ein wolkenverhangener Himmel zeigte, störte da wenig. Zumindest die Temperaturen waren sommerlich.

Das Ambiente mit Ausblick auf den Turm der Phänomenta, Bauzäunen im exotischen Bambuskleid, Liegestühlen und kunterbunten Blechtrommeln als Tischen tat das Seine, den Alltag vergessen zu können. Mit Burgern, Crepes, Frozen Joghurt und mehr sorgte die heimische Gastronomie für sommerliches Geschmackserleben.

Viel Liebe und Leidenschaft steckte im Detail. Mit den DJs, die die Partygänger vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden hinein bei Laune hielten, hatten Gaetano Stillavato und Ioannis Tsilikas ein glückliches Händchen. Ob David D’azure, Marcio, Shorty oder TAM-R: Die DJs verstanden ihr Metier und trafen mit ihrer Musikauswahl den Nerv des feiernden Publikums. Mit TAM-R aus Solingen, der bereits mit Musikgrößen wie dem US-amerikanischen Sänger Ryan Leslie zusammengearbeitet hat, stand ein Entertainer par excellence hinter den Turntables. Durch Scratching und Beatjuggling verlieh er seinem Sound das gewisse Etwas.

Begeistert zeigten sich Lüdenscheider wie Arno Seltmann von der Veranstaltung: „Das ist eine tolle Veranstaltung. Die Stadt braucht genau so etwas.“ Wie Ioannis Tsilikas berichtete, meldeten heimische Vereine und Institutionen bereits Interesse an einer Zusammenarbeit mit den jungen Investoren an.

Zum Weiterfeiern nach 22 Uhr zog die Party ins Johnny Mauser um.

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