Begehrte Bankschließfächer: Sparkasse erweitert Angebot

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Die 2000 Bankschließfächer der Sparkasse sind allesamt belegt. Eine Aufstockung um 1000 ist in der Vorbereitung.

Lüdenscheid - Die Angst vor Wohnungseinbrüchen sorgt für eine erhöhte Nachfrage nach Bankschließfächern. Gerade die Sparkasse spürt das und reagiert mit dem Ausbau ihres Angebots.

Unter dem neu gestalteten Kundenforum in der Hauptstelle soll voraussichtlich bis Ende des Jahres eine neue Tresoranlage mit rund 1000 Schließfächern entstehen. „Die 2000 existierenden Fächer sind allesamt belegt“, sagt Marketingleiter Thomas Meermann und gewährt einen Einblick in eine der fünf Kabinen, in denen der Zugang zum Schließfach über ein automatisiertes Verfahren erfolgt. Mit der EC-Karte kann der Kunde sein Bankschließfach anfordern, das computergesteuert hervorgeholt wird. „Eine Technik, die es bei den neuen Schließfächern nicht mehr geben wird“, sagt Meermann. Mit seinem Schließfachschlüssel öffnet er seine Kassette. Während dieser Zeit ist die zuvor durchsichtige Kabinentür milchig geworden und schützt vor neugierigen Blicken. Erst beim Verlassen klart sie wieder auf.

Vier verschiedene Größen hält die Sparkasse vor. Zwischen 32 und 61 Euro kostet ein Schließfach pro Jahr. „Wir wissen nie, was da drin ist, aber sinnvoll ist es natürlich, Gold, Wertgegenstände wie teure Uhren oder Schmuck dort zu deponieren, auch Versicherungspolicen oder Testamente.“

Marc Kostewitz, Abteilungsdirektor Marketing bei der Volksbank im Märkischen Kreis, verzeichnet ebenfalls eine rege Nachfrage. „Allerdings sind in der Lüdenscheider Filiale die Kapazitäten noch nicht erschöpft. Von den 900 Schließfächern sind noch 300 frei. Die Preise liegen je nach Größe zwischen 41,65 und 119 Euro pro Jahr, inklusive Mehrwertsteuer.“

„In den Tresorraum kommt der Kunde in der Regel nur in Begleitung eines Bankmitarbeiters, der den Raum aufschließt. Zudem ist jedes Schließfach versichert“, erläutert Björn Quast, Filialdirektor der Commerzbank Filiale Lüdenscheid. Von unseren 615 Schließfächern noch circa 130 Schließfächer verfügbar.“ Die Miete beginne bei 75 Euro pro Jahr für ein Fach, das Din-A-4-Größe hat.

In ein Schließfach gehörten zum Beispiel Gold und andere Edelmetalle, persönliche Werte wie Erbstücke und Briefe, wichtige Dokumente wie Versicherungspolicen, Zeugnisse, Testamente oder Sammlerstücke wie Münzen, Briefmarken sowie ,Datensicherungen auf Festplatten.

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