Awo-Seniorenzentrum an der Parkstraße: An- und Umbau geplant

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An der rechten Seite des Awo-Seniorenzentrum an der Parkstraße soll ein Anbau entstehen.

Lüdenscheid - Das Senioren- zentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Parkstraße soll mit einem An- und Umbau modernisiert werden. am Mittwoch werden die Pläne den Mitgliedern des Ausschusses für Planung und Umwelt vorgestellt (17 Uhr, Ratssaal).

„Ich freue mich, dass es vorangeht“, sagte Karin Löhr, Awo-Kreisvorsitzende und ehrenamtlich in der Einrichtung tätig. Nach ihren Angaben soll in der Einrichtung ein quartiers-, also auf den Stadtteil bezogenes Angebot umgesetzt werden. Auch eine Tagespflege werde es nach dem Um- beziehungsweise Anbau geben. Zurzeit bietet das Awo-Seniorenzentrum Platz für 79 Senioren in 45 Einzel- und 17 Zweibettzimmern.

Daneben soll, wenn ein entsprechender Bedarf angemeldet ist, auf dem ehemaligen Bolzplatz das Wohnquartier „Stadtpark“ entstehen. Der Komplex mit Miet- und Eigentumswohnungen soll für junge Familien wie auch altersgerechtes Wohnen geeignet sein, hieß es bei der Vorstellung vor gut zweieinhalb Jahren. Bisher ist dort aber noch nichts geschehen.

Im Ausschuss für Planung und Umwelt geht es unter anderem auch um die Grünfläche im Bereich der Kölner Straße/Ecke Talstraße. Wie berichtet, will hier das Autohaus Kaltenbach seine Fläche erweitern. Geschäftsführer Norbert Amelung wird seine Vorstellungen in der Sitzung erläutern.

Thema ist zudem die geplante Erweiterung der Spedition Lixfeld entlang der Straße Hoher Hagen. Bekanntlich sind nach Angaben des Logistikdiensleister aufgrund erhöhten Platzbedarfs zusätzliche Betriebsflächen für Dienstleistungen wie Lagern, Kommissionieren, Verpacken, Wiegen, Versenden und Verwalten erforderlich. Dafür muss eine größere Waldfläche weichen. „Aus Gründen der Standortsicherheit der heimischen Unternehmen und der Erhaltung von Arbeitsplätzen in der mittelständischen Industrie ist die Stadt Lüdenscheid dazu bereit, die Waldfläche in eine gewerbliche Baufläche umzuwidmen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Dies gilt auch für die Erweiterungspläne der Firma Megatec am Römerweg. Zum Ausgleich der Waldfläche müssen die Firmen Ersatzpflanzungen finanzieren.

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