Werkstatttag Ehrenamt im Audrey’s

Auftakt für Flüchtlingsprojekt

Beim Werkstatttag Ehrenamt des Jugendkulturbüros im CVJM-Heim Audrey's gab es unter anderen auch eine Kreativabteilung.

Lüdenscheid - Zahlreiche Ehrenamtliche konnten Stefanie Schröder und Janina Schmidt als Sprecherinnen des Stadtjugendrings am Samstag zum Werkstatttag Ehrenamt im Jugendzentrum Audreys begrüßen. Die Mitgliedsverbände nutzten das Angebot, um ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter zu schulen, sich zu vernetzen und neue Perspektiven zu erlangen.

Bürgermeister Dieter Dzewas dankte für das ehrenamtliche Engagement. „In einer Zeit, in der rasend schnell Veränderungen stattfinden – gerade durch die digitale Kommunikationstechnik – werden neue Möglichkeiten eröffnet. Kinder und Jugendliche für offene Angebote zu interessieren, wird dadurch allerdings erschwert. Die Wanderungsbewegung bedeutet eine Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit. Neue Angebote müssen gefunden werden, um Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Lediglich zehn Prozent der Lüdenscheider Bevölkerung nutzen offizielle Kulturangebote“, bedauerte Dzewas. Umso wichtiger sei es, in der Verbandsarbeit das schlummernde Potenzial von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Im Workshop „Do it yourself“ zeigte Julia Wilksen vom Jugendkulturbüro Möglichkeiten des Upcycling auf. In der Kreativwerkstatt wurden einfach umzusetzende Ideen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen präsentiert. Ausgemusterte, überflüssige Dinge des Alltags erhielten eine neue Funktion. Ausgediente Marmeladengläser oder Konservendosen wurden zu dekorativen Wohn- oder Arbeitsutensilien umdekoriert. 

In dem Workshop „Mit Händen und Füßen“ zeigten Katharina Walter von Young Caritas, Mechthild Börger von der Flüchtlingshilfe und Stefanie Schröder vom Stadtjugendring, wie man fremden Menschen durch Spiele wortlos näher kommen kann. Aber auch die Lebenswelt von geflüchteten Jugendlichen sowie gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse wurden thematisiert.

Zudem bildete der Workshop den Auftakt für ein Flüchtlingsprojekt. Janina Schmidt: „Wir wollen in den nächsten Monaten einen Methodenkoffer mit Spielen und Ideen entwickeln, der dann von den Vereinen und Verbänden ausgeliehen werden kann. Auch Fahrten, um die Umgebung besser kennenzulernen, gehören zu dem Projekt.“ - CG

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