Programm am Samstag auf dem Lüdenscheider Sternplatz von 10 bis 14 Uhr

Aktionstag für die Elektro-Mobilität

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Petra Schaller, Thomas Gemke, Verena Kasperek und Sara Kunkel (v. l.) werben für den Aktionstag Elektromobilität am Samstag auf dem Lüdenscheider Sternplatz.

Lüdenscheid - Strom statt Benzin und viel Muskelkraft: Die Elektro-Mobilität drängt immer weiter ins Zentrum der Fortbewegung. Der Märkische Kreis und die Stadt Lüdenscheid widmen dem Elektroantrieb und den regenerativen Energien am kommenden Samstag von 10 bis 14 Uhr auf dem Sternplatz einen Aktionstag.

Autohäuser zeigen ihre zukunftsweisenden Technologien, E-Bikes, Pedelecs und Lastenräder stehen für die Besucher zum Ausprobieren bereit und zahlreiche Informationsstände geben einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten eines Systemwechsels.

Landrat Thomas Gemke, die stellvertretende Bürgermeisterin Verena Kasperek sowie die Klimaschutzbeauftragten Petra Schaller (Kreis) und Sara Kunkel (Stadt Lüdenscheid) wollen dem umweltfreundlichen Antrieb zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Beim Märkischen Kreis hat sich der vor einem Jahr angeschaffte Elektro-Golf zum beliebtesten Dienstfahrzeug der Verwaltung entwickelt, so Landrat Thomas Gemke. Die anfängliche Skepsis sei längst einer regelrechten Begeisterung gewichen, weiß Petra Schaller. Mehr als 1000 Kilometer würden pro Monat mit dem E-Auto zurückgelegt. Doch insgesamt ist die Resonanz im Märkischen Kreis noch ausgesprochen verhalten: 84 reine Elektrofahrzeuge sind bislang zugelassen. Gemke: „Da ist noch reichlich Luft nach oben.“ Ein Trend scheint sich hingegen abzuzeichnen, denn rund 30 Pkw wurden allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres angemeldet. Bei den Hybrid-Fahrzeugen sind die Zugriffszahlen schon deutlich höher: 652 Autos haben einen kombinierten Motor unterm Blech.

Ladeinfrastruktur, Abrechnungsverfahren, Reichweiten – für den Samstag gibt es genügend Diskussionsthemen. „Wir wollen aber nicht nur die Autofans ansprechen“, unterstrich Sara Kunkel. Gerade die Fahrräder würden die Mobilität auch in topografisch schwierigen Regionen deutlich beleben, ergänzte Verena Kasperek. „Sie eröffnen im Freizeitbereich ganz neue Perspektiven.“ Zugleich müsse die Elektromobilität immer mit dem Ausbau der regenerativen Energien gesehen werden, um den Nutzwert auszuschöpfen, so die Klimaschutzbeauftragten.

Da der Aktionstag als Erlebnis für die ganze Familie konzipiert ist, sollen sich bereits die jungen Besucher mit der Vermeidung von Lärm und Emissionen beschäftigen. Das gelingt erfahrungsgemäß beim Spiel am besten. Gegen einen Unkostenbeitrag von fünf Euro kann der Nachwuchs solarbetriebene Rennautos basteln (Anmeldung: energiebildung@verbraucherzentrale.de).

Das Ausstellerverzeichnis für den kommenden Samstag umfasst inzwischen fast 30 Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sara Kunkel: „Es ist für jeden etwas dabei.“

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