Abschlusspräsentation beim Sommercamp

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Der Maskenworkshop darf nicht fehlen beim Sommercamp der Kulturwerkstatt Alte Schule im Wohnverbund des Johannes-Busch-Hauses. Zum Abschluss gibt es immer ein kleines Stück.

Lüdenscheid - Zehn Tage lang waren die Teilnehmer des Sommercamps auf dem Gelände des Johannes-Busch-Hauses kreativ tätig. Am Freitagnachmittag präsentierten sie ihren Freunden und Angehörigen, was sie in diesen Tagen geschaffen und erarbeitet haben. Eine erstaunliche Menge an Bildern und Kunstwerken ist entstanden. Und dazu gab es wieder zwei Aufführungen.

Sechs bis sieben Stunden waren die Bewohner des Wohnverbundes des Johannes-Busch-Hauses und mit ihnen viele Kinder und Jugendliche jeden Tag draußen, ganz egal, wie schlecht das Wetter war. Bei Thomas Wewers, dem Leiter der Kulturwerkstatt Alte Schule, hat die Stimme dabei gelitten, aber die gute Laune nicht. Denn trotz vieler Regentage und kalter Temperaturen lockte das Sommercamp mit seinen Workshops rund 60 Teilnehmer.

Ein gut gemeinter Banküberfall

Eine Theateraufführung des Masken-Workshops durfte bei der Abschlusspräsentation nicht fehlen. Mit den in der ersten Woche hergestellten Masken zeigten acht Darsteller die Geschichte eines Banküberfalls, der doch nur gut gemeint war. Drei Senioren suchten eine Möglichkeit, Geld für de Behandlung ihres kranken Freundes zu beschaffen. Dank pfiffiger Detektive wurden die Bankräuber zwar geschnappt, aber auch dem Freund konnte geholfen werden. Der Musikworkshop um Ralf Franke hatte dazu einige Stücke vorbereitet, bei denen sich jeder Teilnehmer nach seinen Fähigkeiten einbringen konnte. Viel Beifall gab es für die Darbietungen der beiden Workshops. Danach erkundeten die Besucher die Ausstellung drum herum. Der Weg zu einer Laubhütte aus dem Land-Art-Workshop war mit Schilf ausgelegt, der bei jedem Schritt knackte. In der Hütte hatte Merlin mithilfe von Zitronen ein Zepter, wie er es nannte, aufgestellt und beleuchtet. Traumfänger und Mobiles aus Zweigen und Blättern konnten die Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Von einigen anderen Kunstwerken gab es nur noch Fotos – denn Kunst in der Natur ist nun einmal vergänglich.

Anders sah es da mit den Bildern und „Nanas“ aus, die im Workshop Malen und Gestalten geschaffen worden waren. Die Wände und Tische im Zelt boten kaum Platz für die vielfältigen kreativen Arbeiten. Buttons, Portmonees und Windlichter waren beim Upcycling entstanden – zum Beispiel aus Blechdosen, in die Muster gestochen wurden.

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