„Moskauer Circus“ tritt nach großen Problemen in Lüdenscheid mit vier Vorstellungen in Meinerzhagen auf

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    • 24.03.13
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Circus-Flair an der Stadthalle

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MEINERZHAGEN - Nach Turbulenzen in Lüdenscheid konnte die Vorstellung für den Russischen Circus in der Volmestadt  weitergehen: Lüdenscheid verweigerte die Zeltabnahme und der Circus fiel dort nach eigenen Angaben einem Betrüger zum Opfer, der ordentlich abkassierte - gegen den Mann wurde Anzeige erstattet. 

Die Artisten des „Moskauer Circus“boten in Meinerzhagen gute Familienunterhaltung.

Die Artisten des „Moskauer Circus“boten in Meinerzhagen gute Familienunterhaltung.

Vier Vorstellungen gaben die rund zehn Artisten am Wochenende auf dem Platz an der Stadthalle in Meinerzhagen.

Nach den finanziellen Einbußen der letzten Tagen hätten die Circus-Leute sicher gern mehr Zuschauer in ihrem Zelt neben der Stadthalle gesehen. Längst nicht alle Plätze waren besetzt. Aber die Zuschauer, die trotz ungemütlicher Temperaturen gekommen waren, erlebten 90 unterhaltsame Minuten, gingen hörbar mit im Programm und honorierten die Darbietungen mit begeistertem Applaus.

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Luftakrobatik an Tüchern, Seilen, im Reifen oder einem Halbmond wurde ihren unter Zeltdach geboten. Charlene ließ zunächst mit nahezu jedem Körperteil Hulla hoop-Reifen kreisen, und brachte es dabei auch noch fertig, sich selbst zu drehen. Dann zeigte mit ihrem Partner Sascha Stärke und eindrucksvolle Akrobatik.

Die Familie Nikolai präsentierte Balanceakte auf Dosen, Skateboards und beidem gleichzeitig. Lassokunst und Messerwerfen fehlten ebenso wenig im Programm wie ein scheinbar schmerzunempfindlicher Feuerspucker, der Flammen ungerührt über die nackte Haut wandern ließ.

Aber auch die Zuschauer waren gefragt. Vom Clown und seinem nicht minder lustigen Gegenspieler wurden sie in die Arena geholt, wo ihnen pantomimisch ihre Aufgaben zugewiesen wurden, die sie dann sehr zur Freude des Publikum auch getreulich erfüllten. Den anschließende Applaus hatten auch sie sich redlich verdient.

Mit einem besonderen Dank an die Stadtverwaltung verabschiedeten sich die Artisten, deren nächste Station jetzt Waldbröl im oberbergischen Kreis ist.

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