Schaden schwerer als gedacht: Hochstraße bleibt ganze Woche gesperrt

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    • 30.04.13
    • Lüdenscheid
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Schaden schwerer als gedacht: Hochstraße bleibt ganze Woche gesperrt

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Lüdenscheid - Das wird ganz eng: Wegen eines Wasserrohrbruchs bleibt die Hochstraße noch die ganze Woche über gesperrt. Als Ausweichstrecke dient die vergleichsweise schmale Staberger Straße.

Enge Kiste: Auch schwere LKW müssen sich derzeit über den engen Staberg mühen. Vor Anfang nächster Woche wird sich dieser Zustand wohl auch nicht ändern.

© Schmidt

Enge Kiste: Auch schwere LKW müssen sich derzeit über den engen Staberg mühen. Vor Anfang nächster Woche wird sich dieser Zustand wohl auch nicht ändern.

Erst am Montag, 6. Mai, dürfte die Hochstraße dann wieder für Autos befahrbar sein.

Das teilte jetzt Stadtwerke-Sprecher Andreas Köster gegenüber unserer Zeitung mit. Eigentlich hatten die Stadtwerke gehofft, die Hochstraße schon Mitte oder Ende der Woche wieder für den Verkehr öffnen zu können.

Der Grund für die Verzögerung: Die durch den Wasserrohrbruch verursachten Schäden sind schwerer als gedacht. Dazu Andreas Köster: „Es gibt größere Unterspülungen. Der Untergrund muss daher wieder verdichtet werden. Auch neue Bordsteine müssen eingebaut werden.“ Die Freigabe für den Verkehr ist deshalb erst für den 6. Mai angepeilt. Ob dann auch Busse schon wieder die Hochstraße nutzen können, gilt noch als unsicher.

Unterdessen muss die recht enge Staberger Straße als Umleitung herhalten. Entsprechend voll ging es dort schon Montagfrüh zu. Vor allem für Bus- und Lastwagenfahrer ist das Manövrieren kein einfaches Unterfangen. Dass sich in der Nähe mehrere Schulen befinden, macht die Verkehrssituation nicht leichter. Besonders zwischen Zeppelin-Gymnasium und Staberg-Apotheke staut sich der Verkehr. Geduld und Umsicht werden den Autofahrern in jedem Fall abverlangt.

Für die Dauer der Sperrung an der Hochstraße gelten für die Buslinien 42, 44, 48, 51, 252 sowie N7 Umleitungen. Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) gibt dazu folgende Informationen:

Die Busse aus Fahrtrichtung Bräucken fahren über die Staberger Straße zur Haltestelle Geschwister-Scholl-Gymnasium in Fahrtrichtung Sauerfeld. Die Rückfahrten erfolgen in umgekehrter Reihenfolge. Die Haltestellen Grüner Weg und Hochstraße werden in Fahrtrichtung Sauerfeld nicht angefahren. Als Ersatz sollte man die Haltesstellen am Geschwister-Scholl-Gymnasium benutzen. Alle auf der Umleitung befindlichen Haltestellen werden mit bedient.

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Anwohner01.05.2013, 11:05Antwort
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Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich gerne die Gebühr für den Anwohnerparkausweis entrichten. am Staberg gibt es diese aber nicht.

Die Frage war tatsächlich, wo die Anwohner Ihrer Meinung nach parken sollen. Ohne irgendwelche Ironie.

Die nächste Fläche ist die Parkpalette Oberstadt. Die ist aber bereits jetzt ausgelastet. Innerstädtische Parkhäuser kann man ebenso vernachlässigen: in der Regel sind diese Nachts verschlossen. Damit bleiben nur Dauermietverhältnisse über Garagen und Stellplätze. Die sind kurzfristig aber nicht zu realisieren.

Bei der Auswahl einer Wohnung achtet man in der Regel auch auf das Umfeld. Und dazu gehören die Parkmöglichkeiten. Am Staberg gibt es im Normalfall ausreichend Parkflächen. Und für die Eventualität, dass die Hochstraße gesperrt wird, miete ich mir keine Garage.

"Aber nicht jammern, wenn der Außenspiegel weg ist."
Diese Aussage zeigt aber schon deutlich, wessen Geistes Kind Sie sind.

Erich30.04.2013, 17:13Antwort
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Also ich werde ganz bestimmt nicht jammern wenn der Aussenspiegel weg ist, sondern den fahrerflüchtigen Verkehrsteilnehmer anzeigen. Wenn ich so parke, dass ich dabei alle Verkehrsregeln einhalte, werde ich mir doch wohl keine Sorgen um mein Auto machen müssen.
Wo kommen wir denn da hin!

Filip30.04.2013, 17:09Antwort
(3)(0)

Ich versuche mal ihrer Argumentation aus den Kommentaren zu folgen:

Ich bin Anwohner der Philippstr. und zahle für einen Anwohnerausweis eine jährliche Gebühr. Da in unserer Straße viele Arztpraxen ansässig sind, bekommt man aber trotzdem nur selten einen Parkplatz. Dieses Schicksal teile ich mit den Patienten.
Über Nacht ist mir auch schon ein Aussenspiegel abgefahren worden.

Soll ich nun nicht mehr in der Philippstr. parken, weil ich den Patienten (teilweise gehbehindert) der zahlreichen Arztpraxen den Parkplatz wegnehme? Oder soll ich aus Angst davor, dass mir ein rüpelhafter Zeitgenossen wieder einen Spiegel abfährt nicht mehr in meiner Straße parken?

Ich finde diesen Ansatz.... na sagen wir mal atypisch.

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