„Kahlschlag um Villa eine Katastrophe“ - Umweltbeirat Lüdenscheid - Humboldt-Villa

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    • 20.03.13
    • Lüdenscheid
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Umweltbeirat: „Kahlschlag um Villa eine Katastrophe“

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LÜDENSCHEID - Viele Bäume sind verschwunden aus dem Stadtbild oder sollen noch gefällt werden – sei es an der Parkstraße, im Rosengarten, an der Humboldtstraße oder am Museum.

„Eine Katastrophe“ nennt der Christdemokrat Peter Arens die Baumfällaktion rund um die Humboldt-Villa, die die Rotarier, wie berichtet, zu einem Treffpunkt für die Wirtschaft machen wollen.

„Eine Katastrophe“ nennt der Christdemokrat Peter Arens die Baumfällaktion rund um die Humboldt-Villa, die die Rotarier zu einem Treffpunkt für die Wirtschaft machen wollen.

„Sicherlich gibt es dafür zum größten Teil nachvollziehbare Gründe, aber es ist schon eine bedauerliche Entwicklung“, meinte Friedhelm Teutenberg in der jüngsten Sitzung des Umweltbeirates. „Eine Katastrophe“ nannte Peter Arens (CDU) die Baumfällaktion rund um die Humboldt-Villa, wo die Rotarier einen Treffpunkt für die Wirtschaft einrichten. Auch Erzieherinnen aus dem benachbarten Spiel- und Kindernest hatten den „Kahlschlag“ in einem Leserbrief an die LN scharf kritisiert. Eine Baumschutzsatzung, die dem unter Umständen einen Riegel vorgeschoben hätte, gibt es in Lüdenscheid indes schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr.

Schon vor mehr als zehn Jahren hatte der Umweltbeirat dennoch den Schutz stadtbildprägender Bäume gefordert und Verhandlungen mit Eigentümern vorgeschlagen. Damit seien aber Beschneidungen vorhandener Baurechte verbunden, die eventuell Entschädigungsverpflichtungen auslösen, hatte damals die Stadt erklärt. Der Naturschutzbund „Mittleres Volmetal“ hatte 2011 im Umweltbeirat die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung beantragt. Hans Jürgen Badziura, Fachdienstleiter Umweltschutz und Freiraum, verteilte am Dienstag eine Musterbaumschutzsatzung des Deutschen Städttages, mit der sich die Mitglieder des Umweltbeirats nun beschäftigen wollen. - Martin Messy

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Marco Nipkow22.03.2013, 00:39Antwort
(0)(0)

@Ulf: Ganz einfach. Dort, wo die Stadtverwaltung noch neue Bäume benötigt. Das heißt, wir sind verpflichtet über unsere eigenen Neupflanzungen hinaus noch weitere Bäume im Stadtgebiet zu pflanzen.

Björn B.21.03.2013, 18:13Antwort
(3)(0)

Die angrenzenden Bewohner wohnen doch bereits in der Innenstadt. Innenstadt bedeutet für mich dass ich mit einem erhöhtem Lärmaufkommen rechnen und leben muss!!!
Ich kann nicht nur die Vorteile daraus ziehen sondern muss auch mit den Nachteilen leben können. Jetzt sagen "Och da fahren ja Autos direkt vo meiner Tür hin und her und es wird lauter" finde ich blödsinnig. Man weiß vorher worauf man sich einlässt wenn man in die Innenstadt zieht!

Biene6321.03.2013, 16:56
(1)(0)

Leider wird erst jetzt wegen der gefällten Bäume gemeckert. Als die Pläne vor einiger Zeit vorgestellt wurden, war das Interesse an der Veranstaltung nicht gerade groß. Ich hätte mir gewünscht, dass gerade die Leute aus der näheren Umgebung, die Veranstaltung besucht und Einspruch gegen die Pläne erhoben hätten. Denn das was dort geplant und jetzt gebaut wird, bedeutet gerade, für die angrenzenden Bewohner, vermehrter Lärm durch an und abfahrende Autos und die dort geplante Aussengastronomie. Mittlerweile gibt es sogar schon Nachbarn, die sich deswegen nach einer neuen Wohnung umschauen.

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