Gemeindetage unter dem Wort mit Peter Hahne

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    • 21.03.13
    • Lüdenscheid
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Gemeindetage unter dem Wort mit Peter Hahne

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LÜDENSCHEID ▪ „Christsein in der Krise“ – je nach Betonung kann dieser Satz eine ganz andere Bedeutung haben. Der Journalist und Theologe Peter Hahne löste dieses Dilemma Mittwochabend, indem er davon überzeugen wollte, dass das Fundament eines festen Glaubens der einzige Halt sei, um Krisen zu überstehen.

© Görlitzer

Peter Hahne.

Zum Auftakt der Gemeindetage unter dem Wort in der Christuskirche ist Peter Hahne seit Jahrzehnten Gast in Lüdenscheid. Nicht üblich ist es allerdings, dass bei seiner Predigt gleich mehrere Bankreihen in der größten Kirche der Stadt leer blieben – das war offensichtlich dem wenig frühlingshaften Wetter geschuldet. Hahne selbst scherzte über eine neue Bedeutung des Wortes „Frühlingsanfang“: „Früh losfahren, um durch den Schnee zu kommen.“

Dass das Christsein möglicherweise auch in einer Krise steckt, streifte Hahn nur am Rande mit dem Verweis auf die wachsende Zahl von Menschen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Wichtiger war es ihm, in seiner Predigt die „Wahrheit des Glaubens“ zu betonen. Dazu zog er eine Reihe von Beispielen heran, in denen glaubensfeste Menschen Zweifler überzeugten, beziehungsweise Zweifelnde letztendlich die Bedeutung des Glaubens erkannten. Die Philosophen der Frankfurter Schule Horkheimer und Habermas hätten schließlich den Atheismus in Frage gestellt, auch Friedrich Nietzsche („Weh dem, der keine Heimat hat.“)

Selbst ein atheistisches Regime wie die DDR sei von glaubensfesten Menschen Menschen niedergerungen worden: „Der Atheismus ist am 9. November 1998 gescheitert“, sagte Hahne. Der Berliner Dom, im Krieg zerstört, stehe heute wieder im alten Glanz – der Palast der Republik, der einige Jahre gegenüber stand, ist längst dem Erdboden gleichgemacht: „So schreibt Gott Geschichte.“

Das Fundament des Glaubens als Stütze in Krisen sei schon in der Bibel angelegt – sie „ist voll von Versagern, von krisenanfälligen Leuten.“ Die Gesellschaft dürfe es sich nicht leisten, das Christsein in eine Krise schlittern zu lassen. Denn: „Wenn wir Gott abschaffen, kommt immer etwas Anderes an seine Stelle, die Frage ist nur, was.“ ▪ gör

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