Kehlbreier schreibt Buch: Fußball und Religion

    • aHR0cDovL3d3dy5jb21lLW9uLmRlL2xva2FsZXMvYWx0ZW5hL2tlaGxicmVpZXItc2NocmVpYnQtYnVjaC1mdXNzYmFsbC1yZWxpZ2lvbi0xMjk1Njk2Lmh0bWw=1295696Kehlbreier schreibt Buch: Fußball und Religion0true
    • 24.06.11
    • Altena
    • Drucken

Kehlbreier schreibt Buch: Fußball und Religion

    • recommendbutton_count100
    • 17

ALTENA - Dass er bekennender BVB-Fußball-Fan ist, hat sich herumgesprochen. Und das er aktuell ein Ticket für einen Stadionbesuch der Sonntag beginnenden Frauen-Fußball-WM im eigenen Land besitzt, erzählt Dr. Dietmar Kehlbreier eher so nebenbei.

 

Dr. Dietmar Kehlbreier: Buchhilfe für den Religionsunterricht.

Jetzt hat Altenas evangelischer Pfarrer ein Buch geschrieben, das schon bald im bundesweiten Religionsunterricht eingesetzt werden wird. Sein bezeichnender Titel: Fußball und Religion. Gemeinsam mit seinem Studienfreund Christhard Lück, der seit 2004 Professor für Evangelische Theologie an der Uni Wuppertal ist, befasst sich Kehlbreier in dem Druckwerk mit dem Mythos Fußball als (Ersatz)-Religion. Das im Bergmoser und Höller Verlag aufgelegte Buch ist speziell für die Jahrgangsstufen 7./8. verfasst, mithin auch besonders für die Zielgruppe der Konfirmanden geeignet.

Kehlbreier schreibt in seinem Vorwort: „Zahlreiche Jungen und Mädchen spielen Fußball. Jedes Wochenende ,pilgern‘ Hunderttausende in die Fußballstadien, die modernen Kathedralen gleichen.“ Gemeinsam mit Lück möchte er diesen „Resonanzboden“ für die christliche Botschaft nutzen. Die Autoren beleuchten sowohl die Rolle bekennender Fußball-Christen, die sich vor einem Spiel bekreuzigen oder hinterfragen Fangesänge, Fanparolen und -gebote und setzen sie in Parallelen zu Kirchenliedern und den zehn Geboten.

Dass sich Fans heute in Stadien-Kapellen trauen lassen, in Hamburg sogar in Sichtweite des Stadions ihre letzte Ruhe finden können, auch das wird nicht ausgelassen. Das Buch versteht sich als Planungsmaterial für einen aktuellen und schülerbezogenen Religionsunterricht, der über traditionelle Ansätze hinausgeht.

Kehlbreier lässt aber auch Aspekte wie Gewalt im Fußball und in der Religion nicht aus und macht die Benachteiligung von Frauen im Fußball (und in der Religion) zum Thema. „Wir sehen modernen Religionsunterricht als eine Art Raum der Begegnung zwischen Fußball und Religion. Auch so kann man Jugendliche zum Nachdenken über Gott und die Welt animieren“, so Kehlbreier. Das Autorenduo ist sicher, dass das Buch gute Ansätze enthalte für „eine kritisch urteilende Auseinandersetzung sowohl mit der Fußball- als auch mit der christlichen Religionskultur.“

von Johannes Bonnekoh

zurück zur Übersicht: Altena

Regeln fürs Kommentieren:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen Sie sich registrieren. Warum, das erklären wir hier.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.

Kommentare

Kommentar verfassen

Letzter Kommentar zum Thema

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

Karte come-onMendenIserlohnHemerBalveNachrodt-WiblingswerdeAltenaWerdohlNeuenradeSchalksmuehleLuedenscheidHerscheidPlettenbergHalverKierspeMeinerzhagen

zurück

  • Neues Dach für das Schullandheim auf Juist

    300 Quadratmeter Dach neu gedeckt/Arbeitseinsatz der Juist-Heim-Förderer
  • Das THW hat ein neues Zuhause

    Das THW hat ein neues Zuhause
  • Bungernfest stimmt auf Schützenfest 2015 ein

    Bungernfest stimmt auf Schützenfest 2015 ein/Samstagabend: Tolle Party mit Zögermusikanten und Radspitz

vor

weitere Fotostrecken:

Zur Altena-Webcam

Werfen Sie einen Live-Blick auf die Lennepromenade. Klicken Sie sich hier zur Webcam!

Facebook 'Like Box' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

http://www.facebook.com/altenaer.kreisblatt300truefalsefalse

Altena: Beliebteste Artikel

  • Heute
  • Letzte 7 Tage
  • Meist kommentiert
  • Themen
Die 1957 errichtete Jugendherberge am Linscheider Bach. Das Gebäude und das umliegende Grundstück wurden in den 1990er Jahren durch den Verein Sirius betrieben, der hier eine Drogenhilfeeinrichtung ins Leben rief.

Ex-Jugendherberge ist verkauft

Altena -  Damit hat niemand mehr gerechnet. Die einstige Jugendherberge am Linscheider Bach – später Sitz von „Sirius eV“ – ist verkauft. Ein Interessent aus dem Ruhrgebiet hat das Grundstück und die Immobilie erworben.Mehr...

Die 1957 errichtete Jugendherberge am Linscheider Bach. Das Gebäude und das umliegende Grundstück wurden in den 1990er Jahren durch den Verein Sirius betrieben, der hier eine Drogenhilfeeinrichtung ins Leben rief.

Ex-Jugendherberge ist verkauft

Altena -  Damit hat niemand mehr gerechnet. Die einstige Jugendherberge am Linscheider Bach – später Sitz von „Sirius eV“ – ist verkauft. Ein Interessent aus dem Ruhrgebiet hat das Grundstück und die Immobilie erworben.Mehr...

Die Kosten für das Stromnetz im Ernervie-Gebiet steigen massiv. Das werden Bürger und vor allem Unternehmen zu spüren bekommen.

Hollstein: Kosten für Strom steigen massiv

Altena -  Auf die Menschen in Südwestfalen kommen erhebliche Mehrkosten für die Stromversorgung zu. Darauf bereitete Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein am Montag (27.Oktober) den Rat vor. Für eine Durchschnittsfamilie gehe er mit jährlichen Mehrkosten von 60 bis 70 Euro aus, sagte er.Mehr...

Artikel lizenziert durch © come-on
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.come-on.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.