Zwei Anbauten an der Wunderkiste

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Zwei neue Anbauten bieten 50 weitere Quadratmeter Platz.

Werdohl - So langsam ist Land in Sicht, die Anbau-Arbeiten kommen zu einem Ende: Die vier Kinder, die derzeit in der Ütterlingser Kindertagesstätte Wunderkiste trotz Ferien betreut werden – Laura, Lisa-Marie, Zoe und Fabian –, haben schon einmal einen Blick in einen der neuen Räume geworfen und den Leuchttisch inspiziert.

Rückblick: Da die Zahl der zu betreuenden U3-Kinder in der Wunderkiste stark angestiegen ist – von vier auf nunmehr zwölf – musste die Einrichtung vergrößert werden. Zwei jeweils rund 25 Quadratmeter große neue Räume sind entstanden.

Der Entschluss dazu fiel im Sommer vorigen Jahres, im Herbst begannen die Bauarbeiten. In vier bis sechs Wochen, schätzt Kita-Leiterin Sandra Koch, werden die letzten Feinarbeiten erledigt sein. Die Klima-Anlage muss noch verkleidet werden. Ein paar neue Möbel werden noch geliefert. Im Herbst dann wird im Außenbereich noch ein neuer Baum gepflanzt. Und im kommenden Jahr wird noch ein neues Spielgerät – speziell geeignet für Zweijährige – im Garten installiert.

In der Wunderkiste sind derzeit 68 Kinder angemeldet. Ein U3-Platz ist noch frei. Untergebracht sind die Mädchen und Jungen in drei Gruppen, von denen zwei gemischt sind: Ältere und U3-Kinder. Die Älteren sind zwischen drei und sechs Jahren.

Die Größeren kommen morgens gegen 8 Uhr. Zwischen 8.15 und 8.30 folgen die Kleineren. Nach einem gemeinsamen Frühstück geht es los mit dem Tagesprogramm. Dazu gibt es unter anderem auch drei Gruppenräume für die Schwerpunkte Kreativität in der Farbenwelt, Rollenspiele sowie Kleine Forscher.

Die beiden Anbauten sollen nun genutzt werden als Spiel-Räume: Der eine beherbergt den Leuchttisch, der andere das Bällchenbad. Auch findet in den Anbauten fortan der Mittags-Imbiss der U3-Kinder statt, die täglich mindestens bis 14.30, teils auch bis 16 Uhr in der Einrichtung bleiben. Die alten Nebenräume sind künftig Schlafräume für bis zu sechs Kinder.

Ab nächster Woche kommen die ersten neuen Kinder in die Wunderkiste. Nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell werden sie in den Tagesablauf integriert. Dazu gehört, dass die Eltern an den ersten drei Tagen morgens zwischen 45 und 60 Minuten in der Einrichtung bleiben. Außerdem klären die Mütter und Väter mit den Erzieherinnen in einem Aufnahmegespräch die Themen üblicher Tagesablauf, Einschlafrituale sowie Tröst-Modelle.

In der Wunderkiste wird integrativ gearbeitet. Zwei behinderte Kinder mit Entwicklungsverzögerungen sind dort untergebracht. Für das eine wurde vom Landesjugendamt bereits eine Förderung bewilligt, beim anderen steht diese noch aus. Ab spätestens 24. August sind alle Kinder aus dem Urlaub zurück und in der Kita herrscht wieder Vollbesetzung.

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