Yannik Müller ist neuer Sportleiter

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Kompanieführer Markus Balz (2.v.r.) verabschiedete Udo Müller aus dem Amt des Kompanie-Sportleiters. Auf Udo Müller folgt Yannik Müller (r.), Kassierer Sven Schaarschmidt (l.) berichtete von einem Kassenplus.

Werdohl - Yannik Müller ist neuer Sportleiter der 2. Kompanie im Werdohler Schützenverein (WSV). Er übernimmt das Amt von Udo Müller, der nicht mehr kandidierte.

Udo Müller erklärte, er sei seit 1987 im Vorstand der Zweiten und parallel auch bereits seit Jahren im Vorstand des Hauptvereins. Nun wolle er ein wenig kürzer treten und seine Ämterhäufung minimieren. Yannik Müller erhielt zehn Ja- und zwei Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen. Kompanieführer Markus Balz gratulierte ihm und wünschte ihm Glück bei seiner Amtsführung „in den nächsten 30 Jahren“.

Starke Kritik gab es zu Beginn der Frühjahrsversammlung der Kompanie im Restaurant Haus Werdohl zunächst aber an Florian Gester. Dieser hatte die Aufgabe übernommen, die Homepage sowie den Facebook-Auftritt der Kompanie zu pflegen. Doch die 15 anwesenden Schützen monierten: „Auf der Internetseite stehen zum Beispiel noch die Termine von 2013.“

Kassierer Sven Schaarschmidt berichtete dann von einem geringen Kassenplus. Er und der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet. Schaarschmidt wurde ohne Gegenstimme im Amt bestätigt.

Kompanieführer und amtierender Schützenkönig Balz berichtete dann von einem „riesengroßen Fragezeichen hinter dem Sommerfest der Kompanie“. Mit dem Kreiskönigsschießen, dem Kreisschützenfest und dem Europaschützenfest sei der Kalender der Schützen im gesamten Sommer bereits so gut gefüllt: „Wir finden einfach keinen Termin.“ Alternativ solle es nun vielleicht ein Herbst- oder Winterfest geben.

Udo Müller berichtete dann ein letztes Mal über den Schießbetrieb in der Kompanie: Elf bis 14 Schützen beteiligten sich durchschnittlich an den Schießbetrieben. Es seien rund zehn Prozent Munition mehr verschossen worden, doch zeitgleich in immer kürzerer Zeit. Und dann bedauerte Müller das geringe Interesse an einem Vergleichsschießen mit der Vierten. Dieses musste letztlich abgesagt werden.

Der scheidende Sportleiter regte Gedankenspiele an, ob künftig an einem anderen Tag und nicht mehr samstag geschossen werden solle. Und er monierte: „Gar kein Interesse haben die Leute mehr am Regimentspokal.“

Bei den Wahlen blieb der Posten des Spieß vakant, es fand sich kein Kandidat.

Das nahende Schützenfest war dann noch Thema der Frühjahrsversammlung. Udo Müller, 2. Vorsitzender des Hauptvereins, erläuterte ein weiteres Mal das Prinzip des Heroldwagens, der in diesem Jahr erstmals für die Werdohler Schützen durch die Ortsteile fahren soll – und zwar eine Woche vor dem Fest.

Thomas Reiche, 1. Geschäftsführer des Werdohler Schützenvereins, verriet, dass beim nächsten Schützenfest die Kutsche vom Rathaus, um den Edeka-Markt herum, bis zur Inselstraße fahren solle. Ab der Stadtbrücke gehe das neue Königspaar samt Hofstaat dann zu Fuß zum Zelt. Auf diese Art und Weise sehe die Bevölkerung dann auch mehr von den prächtigen Kleidern der Frauen.

Kompanieführer Balz gab zum Schluss noch Termine bekannt. Dabei bemerkte er süffisant, dass sich das Schützenfest in Altena und das Stadtfest in Werdohl zeitlich überschneiden.

Von Michael Koll

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