Woge Live zieht Familien und Freunde zu den Lennewiesen

Während sich die Lennewiesen am Samstagabend langsam mit Besuchern füllten, sorgten Thomas Wurth und Toeppel Butera als Walking Act Bäng Bäng für gute Laune per Megaphon.

Werdohl - Lichter, Livemusik und ein laues Lüftchen: Genuss am Fluss – Woge Live wusste auch in seiner siebten Auflage zu begeistern.

Als die Hitze des Tages der Kühle des Abends wich, strömten immer mehr Menschen zu den Lennewiesen an der Dammstraße. Jung und Alt genossen einen Samstagabend mit kalten Getränken, farbenfrohen Lichtinstallationen und mitreißendem Bühnenprogramm.

„Wo ich nicht gerne lebe, da wohne ich nicht“, sagte Ingo Wöste, Geschäftsführer der veranstaltenden Wohnungsgesellschaft (Woge) beim Fassanstich zum Auftakt. Die Idee für das Fest sei mit Blick auf die Lennewiesen entstanden. 2010 ging es los. Inzwischen ist Genuss am Fluss beliebt bei Werdohlern und Bewohnern der Nachbarstädte. Darüber freute sich auch Bürgermeisterin Silvia Vossloh.

Gemeinsam mit Wöste und Sponsoren von Volksbank und Veltins-Brauerei eröffnete sie das zweitägige Spektakel. Schließlich folgt auf den Abend unter dem Motto „Live“ inzwischen ein Sonntag mit dem Titel Woge Kulinarisch.

Während so langsam das Publikum eintrudelte, sorgten Thomas Wurth und Toeppel Butera als Einheizer-Duo Bäng Bäng für gute Laune. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ sangen sie ins Megaphon und stimmten so auf das erste Bier und eine Stärkung vom Imbisswagen ein. Dann übernahm die Band Superversion auf der Bühne. Die Musiker aus dem Rhein- und Sauerland brachten allseits beliebte Covermusik.

Werdohler feiern mit der Woge an der Lenne

Als es dunkel war, ging es an der Lenne hoch her: Eine faszinierende Choreographie aus bunten Scheinwerfern und Musik belebten das Wehr, die Lennebrücke und die Bäume am Ufer. Erst klassische Klänge, schließlich basslastige Rockmusik. Die Arbeit von Lichttechnikern der Firma Oberton aus Dreieich kam beim Publikum richtig gut an. Viele filmten mit ihren Smartphones, manche genossen in aller Ruhe, entspannt mit einem Getränk am Ufer sitzend.

Mitreißend und für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend war anschließend die Show der Feuervögel um Nino Arra aus Neuenrade. Meterhohe Stichflammen spie der Feuerspucker in den schwarzen Nachthimmel. Brennende Kugeln wurden an Ketten umhergewirbelt. Die Zuschauer applaudierten begeistert.

Bevor gegen Mitternacht als Höhepunkt ein Feuerwerk entzündet wurde, lud die Band Ohne Yoko alle Genießer am Fluss zum Tanzen ein. Nur Musik covernd, die ihnen selbst am liebsten ist, wussten die Lüdenscheider gekonnt, ihre Zuhörer mitzuziehen. Mit ihren Sängerinnen Patrizia Camassa und Nicole Friese rockten die Musiker Songs aus fünf Jahrzehnten, von den 1970ern bis zur Gegenwart. Das Publikum am Samstag verbrachte mit ihnen eine gute Zeit.

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