Die Wiege von Blumen Fromm und Elektro Rademacher

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Peter Kölsche bringt seine Mutter Ilse mit zum Vortrag. Sie erinnert sich gerne an eine „wunderschöne und ereignisreiche Kindheit“ in der Werdohler Innenstadt.

Werdohl - „Eigentlich wollte ich mir nur einige Notizen zu dem Haus machen – und plötzlich war das ganze Blatt voll“, erinnert sich Peter Kölsche. Kein Wunder, dass es dem Werdohler gelungen ist, das Haus Bahnhofstraße 22 in den Mittelpunkt eines abendfüllenden Vortrages zu stellen.

Im Rahmen der Reihe „Werdohler Ansichten“, zu der der Werdohler Heimat- und Geschichtsverein regelmäßig einlädt, referiert Kölsche am Dienstag, 13. Oktober, unter dem Titel „Vor einhundert Jahren – ein ,Kaufhaus’ entsteht“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Stadtbücherei, der Eintritt ist frei.

„Der Abend beginnt mit meinem Großvater, Alfred Schürmann“, kündigt Kölsche an. Der Werdohler Uhrmacher habe das Wohnhaus 1916 aufwändig in ein komfortables Wohn- und Geschäftshaus umbauen lassen. Der Referent verspricht seinem Publikum einen spannenden Einblick in das Werdohler Geschäftsleben der Vor- und Nachkriegszeit: „Einige renommierte Werdohler Einzelhändler haben ihre geschäftlichen Wurzeln in diesem Haus“, weiß Kölsche und fügt hinzu: „Beispielsweise Blumen Fromm und Elektro Rademacher.“

Auch aus diesem Grund freue er sich besonders, dass Liesel Aufermann – eine geborene Fromm – ihr Kommen zugesagt habe. Darüber hinaus bringt Peter Kölsche auch noch „Verstärkung“ mit: Seine Mutter Ilse Kölsche, die 1923 an der Bahnhofstraße 22 geboren wurde und ihre Kindheit und Jugend bis 1947 dort verbrachte. Sie kündigt an: „Es sind die vielen Geschichten und Anekdoten drumherum, die dieses Haus so interessant machen.“ Ilse Kölsche erinnert sich an eine „wunderschöne und ereignisreiche Kindheit“ in der Werdohler Innenstadt.

Um den Abend noch lebendiger zu gestalten, will Peter Kölsche auch Bildmaterial mitbringen. Zudem hofft er auf viele Zuhörer, die seine Ausführungen mit eigenen Erinnerungen bereichern können.

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