"Normales" Hochwasser bleibe für den Westpark ohne Folgen

+
Planer Volker Finger präsentierte am Dienstag Details der Planung für den Westpark.

Werdohl - Mit der Planung für den Westpark, der auf dem Gelände zwischen der Lenne und der Dammstraße entstehen soll, haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am Dienstag beschäftigt. Ausschussvorsitzender Jürgen Henke (SPD) wollte in diesem Zusammenhang wissen, welche Schäden ein Hochwasser an der Parkanlage anrichten könne.

„Wir reden hier nicht von dem Hochwasser, mit dem Sie in Werdohl regelmäßig konfrontiert werden“, sagte Finger – und stellte fest, dass der Park davon nicht betroffen sei. Dagegen müsse man schon theoretisch damit rechnen, "dass ein fünf- bis zehnjähriges Hochwasser den Westpark überflute". „Dann kommt es einerseits zur Bodenerosion, andererseits auch zum Eintrag von Boden in das Parkgelände“, erklärte Finger. Was es dann koste, diese Schäden zu beseitigen, könne aber niemand beziffern. „Das hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem davon, wie stark die Strömung im überfluteten Bereich ist.“

Zumindest die Gestaltungselemente und Geräte im Bereich des Wasserspielplatzes für die Kinder könne man problemlos vor Hochwasser schützen. „Die sollten grundsätzlich im Herbst abgebaut und eingelagert werden. Im Winter wird so etwas nicht genutzt.“

Mit weiteren Folgekosten müssten die Kommunalpolitiker nach der Anlage des Westparks natürlich ebenfalls rechen, verdeutlichte der Planer: „Die Anlage muss unterhalten werden.“ Zumindest müsse der Rasen im Park regelmäßig gemäht werden. 

Bezüglich der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Werdohl, darunter auch die ehemaligen Zwangsarbeiter, wies Finger auf eine Rampe hin, die gebaut werden soll. So könnten auch Senioren das Time-Out-Zeichen, das aus Natursteinen errichtet werden soll, leicht erreichen.

Auch mit den Gleitschirmfliegern habe man sich schnell einigen können, berichtete der Planer: „Sie nutzen den Westpark als Notlandeplatz und das wird auch weiterhin an dieser Stelle funktionieren.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare