Weihnachtshüttendorf zieht vor die Stadtbücherei

Die meisten Aussteller werden wiederkommen, doch dieses Mal wird das Hüttendorf neben der Stadtbücherei aufgebaut. - Foto: Käfer

Werdohl - Das rustikale Hüttendorf soll in U-Form aufgebaut werden, damit eine heimelige Atmosphäre entsteht: Zum ersten Mal ist der Werdohler Weihnachtsmarkt auf dem Parkplatz der Bücherei geplant. Zeitgleich erwarten mehr als 20 Kreativmarkt-Aussteller die Besucher am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Dezember, in der Stadtbücherei.

In den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren der Werdohl Marketing GmbH die Gäste auf dem Colsman-Platz begrüßt. Das war in diesem Jahr nicht mehr möglich, erklärt Susanne Macaluso: „In Gesprächen mit der Stadt haben wir uns auf den neuen Standort geeinigt, da sich die Auflagen bezüglich der Sicherheitswege geändert haben.“ Auf dem Colsman-Platz seien die Buden „kuschelig“ aneinander platziert worden. „Das wäre in dieser Form keinesfalls mehr möglich gewesen“, stellt Macaluso fest. Deshalb habe man sich zu einem Umzug entschlossen.

Auf dem Parkplatz der Bücherei solle die U-Form so aufgebaut werden, dass der frei bleibende Bereich vor dem Eingang zur Bücherei liegt. Kleiner als bisher soll das Weihnachtshüttendorf nicht werden: „Wir rechnen mit circa 20 Ausstellern.“ Diese sorgen vor allem für Leckereien: Kuchen und Plätzchen, Bratwurst, Reibeplätzchen, geräucherte Forellen, türkische Spezialitäten und vieles mehr ist im Angebot. Bei den Getränken reicht das Angebot von Kakao und Apfelpunsch über Sanddornlikör bis zu heißem „Wogi“ (Rotweinlikör). Honigprodukte, Schmuck, Kunsthandwerk und weihnachtliche Accessoires sollen ebenfalls zu haben sein. Um die adventliche Atmosphäre abzurunden, werde zudem erstmals für eine einheitliche leise, musikalische Untermalung im Hüttendorf gesorgt.

In der Stadtbücherei beteiligen sich ebenfalls circa 20 Aussteller am Kreativmarkt. Dort können die Gäste Dekorationen fürs eigene Heim oder Geschenke erstehen, zum Beispiel Holz- und Handarbeiten, Karten sowie Gestricktes und Genähtes.

Darüber hinaus werde natürlich an beiden Tagen für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt, berichtet Macaluso. Mitwirken werden unter anderem die „Singenden Nikoläuse“ sowie Kinder- und Jugendgruppen der DJK TuS Westfalia.

Am zweiten Veranstaltungstag könnte es im Weihnachtshüttendorf besonders voll werden: Dann öffnen auch die Werdohler Einzelhändler ihre Geschäfte und laden zum Sonntags-Bummel ein. Die Traditionsveranstaltung „Wir singen die Weihnacht ein“ mit dem Projektchor „Singende Grundschulen in Werdohl“ und den „Zauberlehrlingen“ ist ebenfalls für den 13. Dezember geplant – im Gemeindesaal der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Fritz-Thomee-Platz. Und auch die Evangelische Kirchengemeinde wird sich unter dem Motto „Am roten Faden durch die Weihnachtsgeschichte“ am Geschehen in der Innenstadt beteiligen.

Der Werdohler Weihnachtsmarkt ist am Samstag, 12. Dezember, von 12 bis 22 Uhr geöffnet; am Sonntag, 13. Dezember, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr.

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